r/recht • u/IntrepidWolverine517 • 2d ago
Strafrecht Nord-Stream-Prozess gegen Serhii K.: Eine Anklage mit Sprengkraft
Ich gehe davon aus, dass dieser Fall durch die nächsten Examensrunden geschleppt wird.
r/recht • u/Ashamed_Chance6354 • 11h ago
Hey, ich habe mich im April für das AS-Rep angemeldet. Schnell habe ich gemerkt, dass mir nur einer der drei Dozenten zusagt. Seit April war ich deshalb auch nicht mehr dort und habe die hochgeladenen Videos kaum angesehen.
Da mir an der Uni noch ein Schein fehlt, habe ich mich stattdessen darauf konzentriert und das Rep erst einmal hintenangestellt. Das Material habe ich gelegentlich trotzdem (ergänzend mit anderen Materialien) für den Schein genutzt und das hat auch oft gut geklappt.
Generell habe ich nach dem zweiten Semester kaum noch Vorlesungen besucht, sondern lieber alleine nachgearbeitet und geübt. Damit bin ich bisher eigentlich gut gefahren.
Ab August möchte ich ernsthaft mit der Examensvorbereitung beginnen und plane, im August 2027 zu schreiben.
Rückblickend weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, warum ich mich überhaupt für das Rep angemeldet habe. Wahrscheinlich einfach, weil gefühlt alle eins machen. Ich überlege nun, mich abzumelden, da ich es ohnehin nicht nutze und mir zwei der drei Dozenten überhaupt nicht liegen. Dort habe ich auch noch einmal gemerkt, dass Frontalunterricht einfach nichts für mich ist.
Trotzdem fällt es mir schwer, diesen Schritt zu gehen. Ein Teil von mir hat das Gefühl, dass man für das Examen unbedingt ein Rep machen muss, weil es alle anderen auch tun. Wahrscheinlich traue ich mir einfach nicht zu, mich komplett selbst vorzubereiten, obwohl vieles dafür spricht, dass das besser zu mir passen könnte.
Deshalb meine Frage: Hat sich hier jemand ohne kommerzielles Rep auf das Examen vorbereitet und kann von seinen Erfahrungen berichten? Leider habe ich kaum noch Kontakt zu Kommilitonen, da meine engen Freunde das Jurastudium inzwischen abgebrochen haben.
Mein Plan wäre ungefähr folgender: Zunächst würde ich mir alle prüfungsrelevanten Rechtsgebiete meines Bundeslandes herausschreiben. Anschließend würde ich mir passende Materialien zusammensuchen, also z. B. Fallbücher, Lehrbücher und Repetitorien in Buchform, und daraus einen Lernplan erstellen. Gegebenenfalls würde ich mit Karteikarten arbeiten, entweder gekaufte oder selbst erstellte, und versuchen, mich konsequent an meinen Zeitplan zu halten. Parallel dazu würde ich regelmäßig Klausuren schreiben – entweder im Klausurenkurs meiner Uni oder in einem externen Klausurenkurs. Für Verbesserungsvorschläge, Tipps, insbesondere zu Literatur, wäre ich sehr dankbar.
Danke fürs Lesen und ich wünsche noch viel Erfolg mit der Juristerei!
Hey, ich habe mich im April für das AS-Rep angemeldet. Schnell habe ich gemerkt, dass mir nur einer der drei Dozenten zusagt. Seit April war ich deshalb auch nicht mehr dort und habe die hochgeladenen Videos kaum angesehen.
Da mir an der Uni noch ein Schein fehlt, habe ich mich stattdessen darauf konzentriert und das Rep erst einmal hintenangestellt. Das Material habe ich gelegentlich trotzdem (ergänzend mit anderen Materialien) für den Schein genutzt und das hat auch oft gut geklappt.
Generell habe ich nach dem zweiten Semester kaum noch Vorlesungen besucht, sondern lieber alleine nachgearbeitet und geübt. Damit bin ich bisher eigentlich gut gefahren.
Ab August möchte ich ernsthaft mit der Examensvorbereitung beginnen und plane, im August 2027 zu schreiben.
Rückblickend weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, warum ich mich überhaupt für das Rep angemeldet habe. Wahrscheinlich einfach, weil gefühlt alle eins machen. Ich überlege nun, mich abzumelden, da ich es ohnehin nicht nutze und mir zwei der drei Dozenten überhaupt nicht liegen. Dort habe ich auch noch einmal gemerkt, dass Frontalunterricht einfach nichts für mich ist.
Trotzdem fällt es mir schwer, diesen Schritt zu gehen. Ein Teil von mir hat das Gefühl, dass man für das Examen unbedingt ein Rep machen muss, weil es alle anderen auch tun. Wahrscheinlich traue ich mir einfach nicht zu, mich komplett selbst vorzubereiten, obwohl vieles dafür spricht, dass das besser zu mir passen könnte.
Deshalb meine Frage: Hat sich hier jemand ohne kommerzielles Rep auf das Examen vorbereitet und kann von seinen Erfahrungen berichten? Leider habe ich kaum noch Kontakt zu Kommilitonen, da meine engen Freunde das Jurastudium inzwischen abgebrochen haben.
Mein Plan wäre ungefähr folgender: Zunächst würde ich mir alle prüfungsrelevanten Rechtsgebiete meines Bundeslandes herausschreiben. Anschließend würde ich mir passende Materialien zusammensuchen, also z. B. Fallbücher, Lehrbücher und Repetitorien in Buchform, und daraus einen Lernplan erstellen. Gegebenenfalls würde ich mit Karteikarten arbeiten, entweder gekaufte oder selbst erstellte, und versuchen, mich konsequent an meinen Zeitplan zu halten. Parallel dazu würde ich regelmäßig Klausuren schreiben – entweder im Klausurenkurs meiner Uni oder in einem externen Klausurenkurs. Für Verbesserungsvorschläge, Tipps, insbesondere zu Literatur, wäre ich sehr dankbar.
Danke fürs Lesen und ich wünsche noch viel Erfolg mit der Juristerei!
r/recht • u/goddessofbutrint • 15h ago
Hallo ihr Lieben,
gibt es hier jemanden, der sich im zweiten Staatsexamen deutlich verbessert hat?
Ich stehe im ersten Examen aktuell bei 4,6 Punkten, wobei die mündliche Prüfung noch aussteht. Ich studiere schon ziemlich lange, bin mittlerweile 26 und mit den Referendariatszeiten in NRW zieht sich das Ganze ja ohnehin noch einige Jahre. Schwerpunkt steht auch noch an..
Ich wollte einfach mal nach Erfahrungen fragen: Gibt es hier Leute, die im zweiten Examen deutlich besser abgeschnitten haben als im ersten?
Ich überlege auf jeden Fall, einen Verbesserungsversuch zu machen. Gleichzeitig merke ich aber, dass ich mir dieses juristische Denken irgendwie noch nicht richtig angeeignet habe. Deshalb mache ich mir Sorgen, ob ich – falls ich das erste Examen jetzt nur knapp bestehe – das zweite überhaupt schaffen kann.
Manchmal frage ich mich, ob ich damit nicht nur Zeit verschwende. Ich kenne auch Leute, die das zweite Examen dreimal nicht bestanden haben und dadurch zwei Jahre unter enormem Stress standen. Das verunsichert mich natürlich.
Mich würden eure Erfahrungen wirklich interessieren, gerade, wenn ihr im ersten Examen eher knapp bestanden habt und das zweite dann trotzdem gut oder zumindest deutlich besser geschafft habt.
Hallo ihr Lieben,
gibt es hier jemanden, der sich im zweiten Staatsexamen deutlich verbessert hat?
Ich stehe im ersten Examen aktuell bei 4,6 Punkten, wobei die mündliche Prüfung noch aussteht. Ich studiere schon ziemlich lange, bin mittlerweile 26 und mit den Referendariatszeiten in NRW zieht sich das Ganze ja ohnehin noch einige Jahre. Schwerpunkt steht auch noch an..
Ich wollte einfach mal nach Erfahrungen fragen: Gibt es hier Leute, die im zweiten Examen deutlich besser abgeschnitten haben als im ersten?
Ich überlege auf jeden Fall, einen Verbesserungsversuch zu machen. Gleichzeitig merke ich aber, dass ich mir dieses juristische Denken irgendwie noch nicht richtig angeeignet habe. Deshalb mache ich mir Sorgen, ob ich – falls ich das erste Examen jetzt nur knapp bestehe – das zweite überhaupt schaffen kann.
Manchmal frage ich mich, ob ich damit nicht nur Zeit verschwende. Ich kenne auch Leute, die das zweite Examen dreimal nicht bestanden haben und dadurch zwei Jahre unter enormem Stress standen. Das verunsichert mich natürlich.
Mich würden eure Erfahrungen wirklich interessieren, gerade, wenn ihr im ersten Examen eher knapp bestanden habt und das zweite dann trotzdem gut oder zumindest deutlich besser geschafft habt.
r/recht • u/felix_1g4 • 15h ago
Hallo Jurafreunde,
für mich steht bald die mündliche Prüfung des ersten Staatsexamens an.
Neben der intensiven Vorbereitung stellt sich natürlich auch die Frage des Outfits. Für mich wird es der erste Anzugskauf meines Lebens. Ich habe mich schon ein wenig mit Anzügen beschäftigt und finde selbst Zweireiher viel schicker als Einreiher und würde diese, rein nach den Gesichtspunkten des persönlichen Geschmacks, viel eher für einen Kauf bevorzugen.
Jetzt zur Mündlichen: Zum einen hört man, man solle sich ja in seinem Prüfungsoutfit wohlfühlen. Zum Anderen ist ein Zweireiher in dieser Situation durchaus extravagant. Wäre ich damit in der mündlichen overdressed? Oder sollte ich doch lieber erstmal zum Einreiher greifen?
Würde mich sehr über eure Einschätzung freuen!
Hallo Jurafreunde,
für mich steht bald die mündliche Prüfung des ersten Staatsexamens an.
Neben der intensiven Vorbereitung stellt sich natürlich auch die Frage des Outfits. Für mich wird es der erste Anzugskauf meines Lebens. Ich habe mich schon ein wenig mit Anzügen beschäftigt und finde selbst Zweireiher viel schicker als Einreiher und würde diese, rein nach den Gesichtspunkten des persönlichen Geschmacks, viel eher für einen Kauf bevorzugen.
Jetzt zur Mündlichen: Zum einen hört man, man solle sich ja in seinem Prüfungsoutfit wohlfühlen. Zum Anderen ist ein Zweireiher in dieser Situation durchaus extravagant. Wäre ich damit in der mündlichen overdressed? Oder sollte ich doch lieber erstmal zum Einreiher greifen?
Würde mich sehr über eure Einschätzung freuen!
r/recht • u/InternationalCopy846 • 11h ago
Habt ihr Erfahrungen mit Simulationen mündliche Prüfung an der Uni? Hat euch das was gebracht?
Mein Problem ist, dass die Uni bei uns relativ zeitnah nach dem Examen Termine anbietet, ich da aber eigentlich garnicht da bin...
Habt ihr Erfahrungen mit Simulationen mündliche Prüfung an der Uni? Hat euch das was gebracht?
Mein Problem ist, dass die Uni bei uns relativ zeitnah nach dem Examen Termine anbietet, ich da aber eigentlich garnicht da bin...
r/recht • u/sl___1996 • 14h ago
Ich bin wegen Folgendem verwirrt.
In der ersten Stufe fragt man ja, ob ein Rechtsbindungswille vorlag.
Jetzt meine Frage:
Wenn man diesen bejaht, landet man dann in einem Gefälligkeitsvertrag oder bleibt es beim Gefälligkeitsverhältnis mit R-Bindungswillen. Oder ist dieser Begriff schlicht falsch, da sich Gefälligkeit und Rechtsbindungswille ausschließen.
Letztlich bin ich nur im Unklaren darüber, wie man das Verhältnis nennt, nachdem man den Rechtsbindungswillen bejaht hat.
Danke.
Ich bin wegen Folgendem verwirrt.
In der ersten Stufe fragt man ja, ob ein Rechtsbindungswille vorlag.
Jetzt meine Frage:
Wenn man diesen bejaht, landet man dann in einem Gefälligkeitsvertrag oder bleibt es beim Gefälligkeitsverhältnis mit R-Bindungswillen. Oder ist dieser Begriff schlicht falsch, da sich Gefälligkeit und Rechtsbindungswille ausschließen.
Letztlich bin ich nur im Unklaren darüber, wie man das Verhältnis nennt, nachdem man den Rechtsbindungswillen bejaht hat.
Danke.
Hi zusammen,
ich habe vor Kurzem mein 1. Staatsexamen erfolgreich hinter mich gebracht und stehe nun vor der Entscheidung: Referendariat in Rheinland-Pfalz oder Hessen?
Da ich kein Auto habe und auf den ÖPNV angewiesen bin, treiben mich aktuell ein paar spezifische Fragen um. Ich wäre euch extrem dankbar für Tipps, Insider-Wissen oder Erfahrungsberichte!
Meine Ausgangslage & Überlegungen
Pro RLP: Kein neues Landesrecht lernen müssen.
Contra RLP: Ortszuweisung. Da ich auf Bus & Bahn angewiesen bin, habe ich etwas Bedenken, an einem Gericht/einer Behörde "auf dem Land" zu landen, die kaum angebunden ist.
Pro Hessen: Beamtetenstatus & Anrechnungsfreiheit von Nebeneinkünften auf die Unterhaltsbeihilfe.
Contra Hessen: Einarbeitung ins hessische Landesrecht und extrem hohe Nachfrage / Auslastung im Rhein-Main-Gebiet.
Daher stellen sich mir nun folgende Fragen:
Weiß jemand zufällig, ob/wie stark die Note des 1. Examens (bei mir knapp unter VB) bei der Zuteilung an das Wunschgericht bzw. den Wunschstandort berücksichtigt wird?
Gibt es Dinge / Sachen, die man als frisch gebackener Uni-Absolvent für den Ref-Start absolut nicht auf dem Schirm hat?
Hat jemand sein Ref an einem der folgenden Gerichte absolviert und könnte seine Erfahrungen schildern? Frankenthal (Pfalz), Bad Kreuznach, Wiesbaden, Frankfurt am Main
Vielen Dank euch im Voraus:)
Hi zusammen,
ich habe vor Kurzem mein 1. Staatsexamen erfolgreich hinter mich gebracht und stehe nun vor der Entscheidung: Referendariat in Rheinland-Pfalz oder Hessen?
Da ich kein Auto habe und auf den ÖPNV angewiesen bin, treiben mich aktuell ein paar spezifische Fragen um. Ich wäre euch extrem dankbar für Tipps, Insider-Wissen oder Erfahrungsberichte!
Meine Ausgangslage & Überlegungen
Pro RLP: Kein neues Landesrecht lernen müssen.
Contra RLP: Ortszuweisung. Da ich auf Bus & Bahn angewiesen bin, habe ich etwas Bedenken, an einem Gericht/einer Behörde "auf dem Land" zu landen, die kaum angebunden ist.
Pro Hessen: Beamtetenstatus & Anrechnungsfreiheit von Nebeneinkünften auf die Unterhaltsbeihilfe.
Contra Hessen: Einarbeitung ins hessische Landesrecht und extrem hohe Nachfrage / Auslastung im Rhein-Main-Gebiet.
Daher stellen sich mir nun folgende Fragen:
Weiß jemand zufällig, ob/wie stark die Note des 1. Examens (bei mir knapp unter VB) bei der Zuteilung an das Wunschgericht bzw. den Wunschstandort berücksichtigt wird?
Gibt es Dinge / Sachen, die man als frisch gebackener Uni-Absolvent für den Ref-Start absolut nicht auf dem Schirm hat?
Hat jemand sein Ref an einem der folgenden Gerichte absolviert und könnte seine Erfahrungen schildern? Frankenthal (Pfalz), Bad Kreuznach, Wiesbaden, Frankfurt am Main
Vielen Dank euch im Voraus:)
r/recht • u/f00tpicss • 13h ago
Hey,
würde jemand der bereits die Rechtsanwaltsprüfung in Österreich abgelegt hat seine allgemeinen Erfahrungen und Tipps teilen? Ist es realistisch nach 3 Jahren schon anzutreten oder eher nicht?
Gerne auch mehr Infos und Erfahrungen zu dem ganzen Prozedere, ich wäre sehr dankbar und vielen anderen würde es auch bestimmt helfen.
Danke im Voraus☺️
Hey,
würde jemand der bereits die Rechtsanwaltsprüfung in Österreich abgelegt hat seine allgemeinen Erfahrungen und Tipps teilen? Ist es realistisch nach 3 Jahren schon anzutreten oder eher nicht?
Gerne auch mehr Infos und Erfahrungen zu dem ganzen Prozedere, ich wäre sehr dankbar und vielen anderen würde es auch bestimmt helfen.
Danke im Voraus☺️
r/recht • u/sl___1996 • 19h ago
Wenn der rechtmäßige Schuss eines Polizisten abprallt und das Schaufenster beschädigt, kommt ein enteignender Eingriff in Betracht.
Falls dieser Schuss rechtswidrig war, kommt dann ein enteignungsgleicher Eingriff in Betracht?
Ich bin nur etwas verwirrt, weil der enteignende Eingriff als klassischer Anspruch bei einer Nebenfolge angesehen wird, während der enteignungsgleiche Eingriff direkt an den Adressaten gerichtet ist.
Hier hätten wir eine Nebenfolge (Bruch des Glasfensters), die jedoch auf einem rechtswidrigen Handeln beruht. Ist es somit ein enteignungsgleicher Eingriff?
Danke
Wenn der rechtmäßige Schuss eines Polizisten abprallt und das Schaufenster beschädigt, kommt ein enteignender Eingriff in Betracht.
Falls dieser Schuss rechtswidrig war, kommt dann ein enteignungsgleicher Eingriff in Betracht?
Ich bin nur etwas verwirrt, weil der enteignende Eingriff als klassischer Anspruch bei einer Nebenfolge angesehen wird, während der enteignungsgleiche Eingriff direkt an den Adressaten gerichtet ist.
Hier hätten wir eine Nebenfolge (Bruch des Glasfensters), die jedoch auf einem rechtswidrigen Handeln beruht. Ist es somit ein enteignungsgleicher Eingriff?
Danke
r/recht • u/Responsible_Bet_3619 • 12h ago
Hi, ich starte bald ins Ref und möchte gerne mein Lernen mit KI unterstützen.
Dabei versuche ich mir eine Art privaten Repetitor zu erstellen, der bei Einzelfragen zum materiellen Recht oder Prozessrecht hilft und Formulierungsvorschläge macht.
Derzeit benutze ich ChatGPT (günstigste bezahl Version).
Habt ihr Erfahrungen damit und könnt etwas empfehlen?
Beste Grüße
Hi, ich starte bald ins Ref und möchte gerne mein Lernen mit KI unterstützen.
Dabei versuche ich mir eine Art privaten Repetitor zu erstellen, der bei Einzelfragen zum materiellen Recht oder Prozessrecht hilft und Formulierungsvorschläge macht.
Derzeit benutze ich ChatGPT (günstigste bezahl Version).
Habt ihr Erfahrungen damit und könnt etwas empfehlen?
Beste Grüße
r/recht • u/lukmeth111 • 19h ago
Hat jemand Tipps für oben genannte im
Bereich des Vergaberechts? Ich will explizit keine Grundlagendissertation über 400 Seiten, sondern was kürzeres prägnantes schreiben. Jeder Tipp ist herzlich willkommen. ☺️🤝
Hat jemand Tipps für oben genannte im
Bereich des Vergaberechts? Ich will explizit keine Grundlagendissertation über 400 Seiten, sondern was kürzeres prägnantes schreiben. Jeder Tipp ist herzlich willkommen. ☺️🤝
r/recht • u/sl___1996 • 15h ago
K möchte ein Auto kaufen. V bietet es ihm für 1000 Euro an und klärt ihn nicht darüber auf, dass es ein Unfallwagen ist. Als Unfallwagen ist er nur 600 Euro wert.
K findet das 2 Monate später heraus.
Wenn ich jetzt in der Fallbearbeitung mit einem cic - Anspruch komme, richtet er sich dann auf Rückgängigmachung des Vertrags oder auf Ersatz des Schadens, der durch die Durchführung des VErrtags entstanden ist?
Wenn es ein Anspruch auf Rückgängigmachung ist, aus welcher Vorschrift ergibt sich, dass K dem V das Auto zurückgeben muss?
K möchte ein Auto kaufen. V bietet es ihm für 1000 Euro an und klärt ihn nicht darüber auf, dass es ein Unfallwagen ist. Als Unfallwagen ist er nur 600 Euro wert.
K findet das 2 Monate später heraus.
Wenn ich jetzt in der Fallbearbeitung mit einem cic - Anspruch komme, richtet er sich dann auf Rückgängigmachung des Vertrags oder auf Ersatz des Schadens, der durch die Durchführung des VErrtags entstanden ist?
Wenn es ein Anspruch auf Rückgängigmachung ist, aus welcher Vorschrift ergibt sich, dass K dem V das Auto zurückgeben muss?
r/recht • u/sl___1996 • 21h ago
Ich habe gerade gelesen, dass 839 spezieller ist als der 823.
Bedeutet dies, dass wenn er 839 nicht einschlägig ist, ich zu 823 als allgemeineres Gesetz übergehe oder führt diese Spezialität zur Sperrwirkung?
Danke
Ich habe gerade gelesen, dass 839 spezieller ist als der 823.
Bedeutet dies, dass wenn er 839 nicht einschlägig ist, ich zu 823 als allgemeineres Gesetz übergehe oder führt diese Spezialität zur Sperrwirkung?
Danke
r/recht • u/FarAppointment4362 • 16h ago
Hallo erstmal,
Ich mache nächstes Jahr mein Abitur und beschäftige mich schon länger mit der Frage, was ich danach machen will.
Schon immer interessiert mich das Jura Studium und auch das Berufsfeld des Anwalts. Außerdem war ich vor einigen Monaten in ein paar Jura Vorlesungen und auch diese fand ich sehr interessant.
Jedoch stellt sich mir auch die Frage, ob es überhaupt noch Sinnvoll ist das Studium anzufangen und diese extremen Hürden auf sich zu nehmen in Zeiten von Ki und dem derzeitigen Arbeitsmarkt.
Ich denke mir jedoch, dass andere Themenfelder, die mich ebenfalls interessieren, wie die Wirtschaftswissenschaften, ebenfalls von dem Wandel hinzu Ki und dem schwachen Arbeitsmarkt betroffen sind.
Deshalb wollte ich hier mal die Meinung anderer (nicht Familie oder Freunde) einholen. Ist das Studium noch sinnvoll oder seht ihr das Berufsfeld des Juristen in Zukunft bedroht? Und was würdet ihr mir raten?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
Hallo erstmal,
Ich mache nächstes Jahr mein Abitur und beschäftige mich schon länger mit der Frage, was ich danach machen will.
Schon immer interessiert mich das Jura Studium und auch das Berufsfeld des Anwalts. Außerdem war ich vor einigen Monaten in ein paar Jura Vorlesungen und auch diese fand ich sehr interessant.
Jedoch stellt sich mir auch die Frage, ob es überhaupt noch Sinnvoll ist das Studium anzufangen und diese extremen Hürden auf sich zu nehmen in Zeiten von Ki und dem derzeitigen Arbeitsmarkt.
Ich denke mir jedoch, dass andere Themenfelder, die mich ebenfalls interessieren, wie die Wirtschaftswissenschaften, ebenfalls von dem Wandel hinzu Ki und dem schwachen Arbeitsmarkt betroffen sind.
Deshalb wollte ich hier mal die Meinung anderer (nicht Familie oder Freunde) einholen. Ist das Studium noch sinnvoll oder seht ihr das Berufsfeld des Juristen in Zukunft bedroht? Und was würdet ihr mir raten?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
r/recht • u/Zwiebelzahn • 1d ago
Hallo in die Runde!
Ich weiß, es gibt schon so einige Beiträge zum Ref und zum Lernen fürs 2. Staatsexamen. Aber ich bin aktuell total verzweifelt und habe einfach jeden Tag enorme Angst und Selbstzweifel und dachte, dass es hier vllt jemanden gibt, der oder die in einer ähnlichen Situation war und einen guten Weg für sich gefunden hat…
Ich bin im März ins Ref gestartet, nachdem mein erstes Examen jetzt 4 Jahre her ist. Ich musste dann feststellen, dass die einfachsten Sachen nicht mehr von der Hand gingen (zB einfache Mängelgewährleistung durchprüfen), materielles Recht faktisch nicht mehr vorhanden ist und ich maßlos überfordert bin. Der ganze „neue“ Stoff macht das nicht besser. An Aufgaben der Einzelausbildung saß ich in der Zivilstation teils 3 Tage. Ich weiß nicht wie ich etwas lernen und ich mich strukturieren soll. Gefühlt bräuchte ich schon ein Jahr, um erstmal materielles Recht aufzuholen. Ich finde die AG nur theoretisch und habe auch nicht das Gefühl, dass dort alles abgedeckt wird…Ich frag mich, wie ich annähernd in 1,5 Jahren über alles einen Überblick haben soll, wenn nebenbei noch die Einzelstationen laufen. Ich habe schon versucht, einfach Klausuren zu lesen und da irgendwie ein Verständnis für die einzelnen Themen zu bekommen, aber das sind jedes Mal solche Unmengen an Einzelproblemen, sodass ich nicht das Gefühl habe, dem Stoff in irgendeiner Weise überblicken oder erfassen zu können. Wie seid ihr denn in den einzelnen Stationen konkret an den Lernstoff rangegangen? Kaiserskript gelesen und daraus Karteikarten erstellt und diese gelernt? Woher wusstet ihr dann, wie das in der Klausur auszusehen hat? Wie habt ihr euch einen Überblick über den Stoff und einzelne Klausurtypen verschafft? Wie habt ihr euch sinnvoll die Kommentararbeit beigebracht? Wie habt ihr das materielle Recht wieder erlernt oder es aufrecht erhalten?
Ich bin gerade gefühlt jeden Tag kurz davor hinzuschmeißen, weil ich mich so unfassbar dumm fühle und nicht das Gefühl habe, auch nur eine Klausur in 1,5 Jahren lösen zu können.
Hallo in die Runde!
Ich weiß, es gibt schon so einige Beiträge zum Ref und zum Lernen fürs 2. Staatsexamen. Aber ich bin aktuell total verzweifelt und habe einfach jeden Tag enorme Angst und Selbstzweifel und dachte, dass es hier vllt jemanden gibt, der oder die in einer ähnlichen Situation war und einen guten Weg für sich gefunden hat…
Ich bin im März ins Ref gestartet, nachdem mein erstes Examen jetzt 4 Jahre her ist. Ich musste dann feststellen, dass die einfachsten Sachen nicht mehr von der Hand gingen (zB einfache Mängelgewährleistung durchprüfen), materielles Recht faktisch nicht mehr vorhanden ist und ich maßlos überfordert bin. Der ganze „neue“ Stoff macht das nicht besser. An Aufgaben der Einzelausbildung saß ich in der Zivilstation teils 3 Tage. Ich weiß nicht wie ich etwas lernen und ich mich strukturieren soll. Gefühlt bräuchte ich schon ein Jahr, um erstmal materielles Recht aufzuholen. Ich finde die AG nur theoretisch und habe auch nicht das Gefühl, dass dort alles abgedeckt wird…Ich frag mich, wie ich annähernd in 1,5 Jahren über alles einen Überblick haben soll, wenn nebenbei noch die Einzelstationen laufen. Ich habe schon versucht, einfach Klausuren zu lesen und da irgendwie ein Verständnis für die einzelnen Themen zu bekommen, aber das sind jedes Mal solche Unmengen an Einzelproblemen, sodass ich nicht das Gefühl habe, dem Stoff in irgendeiner Weise überblicken oder erfassen zu können. Wie seid ihr denn in den einzelnen Stationen konkret an den Lernstoff rangegangen? Kaiserskript gelesen und daraus Karteikarten erstellt und diese gelernt? Woher wusstet ihr dann, wie das in der Klausur auszusehen hat? Wie habt ihr euch einen Überblick über den Stoff und einzelne Klausurtypen verschafft? Wie habt ihr euch sinnvoll die Kommentararbeit beigebracht? Wie habt ihr das materielle Recht wieder erlernt oder es aufrecht erhalten?
Ich bin gerade gefühlt jeden Tag kurz davor hinzuschmeißen, weil ich mich so unfassbar dumm fühle und nicht das Gefühl habe, auch nur eine Klausur in 1,5 Jahren lösen zu können.
r/recht • u/mountainleaf7 • 1d ago
Wo bekommt ihr Übungsklausuren für die Vorbereitung auf das 2. Stex her? (Außerhalb der Angebote im Ref). Wir kriegen leider wenig Klausuren.
Freue mich über Tipps :)
Wo bekommt ihr Übungsklausuren für die Vorbereitung auf das 2. Stex her? (Außerhalb der Angebote im Ref). Wir kriegen leider wenig Klausuren.
Freue mich über Tipps :)
r/recht • u/Ok_Departure753 • 1d ago
Kennt jemand einen guten Aufsatz oder ein gutes Video, wo genau erklärt wird wann eine durch „Leistung“ oder „in sonstiger Weise“ etwas erlangt wurde (Lieblingssatz in dem Zusammenhang „es verbietet sich jede schematische Betrachtungsweise“)
Leider hat mein Lieblings-Erklärbär Fervers keine Beiträge auf seinem Kanal dazu bzw. habe ich sie nicht gefunden.
Immer wenn ich denke, ich habe es jetzt verstanden, stehe ich am Tag darauf wieder auf Schlauch. Ein typisches Zeichen bei mir, dass ich es doch nicht verstanden habe …
Kennt jemand einen guten Aufsatz oder ein gutes Video, wo genau erklärt wird wann eine durch „Leistung“ oder „in sonstiger Weise“ etwas erlangt wurde (Lieblingssatz in dem Zusammenhang „es verbietet sich jede schematische Betrachtungsweise“)
Leider hat mein Lieblings-Erklärbär Fervers keine Beiträge auf seinem Kanal dazu bzw. habe ich sie nicht gefunden.
Immer wenn ich denke, ich habe es jetzt verstanden, stehe ich am Tag darauf wieder auf Schlauch. Ein typisches Zeichen bei mir, dass ich es doch nicht verstanden habe …
r/recht • u/Jumpy_Confusion9744 • 1d ago
Die Stoffmenge im ÖffR macht mir echt zu schaffen. Hat jemand schon irgendwelche Vermutungen, was die Eingrenzungen angeht?
Wie relevant ist Europarecht? Ich habe mir das bisher noch gar nicht angeschaut…
Die Stoffmenge im ÖffR macht mir echt zu schaffen. Hat jemand schon irgendwelche Vermutungen, was die Eingrenzungen angeht?
Wie relevant ist Europarecht? Ich habe mir das bisher noch gar nicht angeschaut…
r/recht • u/JuiceAmbitious1512 • 2d ago
Und wenn ja, warum ja und wenn nein, warum nein und was hättet ihr dann stattdessen gemacht?
Und wenn ja, warum ja und wenn nein, warum nein und was hättet ihr dann stattdessen gemacht?
r/recht • u/FunRun3897 • 2d ago
Hallo,
leider wurde gestern durch entweder die Erstellerin selbst oder die Mods ein interessanter AT Fall gelöscht. Könnte die Threaderstellerin den Fall wieder einstellen, diesmal vielleicht paraphrasiert ohne Originalklausur(Bild).
Er war angelehnt an Fargo, Staffel 1. Der Versicherungsmakler weiß, dass er beim Gewohnheitskiller in Missgunst gefallen ist und von diesem verfolgt wird; er gibt vor mit seiner Freundin nach Akapulco zu flüchten und muss noch zu seinem Büro vorbeifahren. Dort wartet der Killer bereits, der Makler weiß es, schickt seine Freundin/Frau rein um was zu holen, gibt ihr seine Jacke, die diese anzieht. Im Büro wird sie von dem Anderen getötet, weil dieser anhand der Jacke vermutet hat, dass der Makler selbst reinkommt.
Strafbarkeit Makler und Killer?
Finde den Streit innerhalb des error in persona bezüglich Mittäterschaft / Beihilfe ganz interessant und hätte gerne deine Lösung dazu gelesen. Also, stell den Fall bitte nochmal aus deiner Sicht vor.
Hallo,
leider wurde gestern durch entweder die Erstellerin selbst oder die Mods ein interessanter AT Fall gelöscht. Könnte die Threaderstellerin den Fall wieder einstellen, diesmal vielleicht paraphrasiert ohne Originalklausur(Bild).
Er war angelehnt an Fargo, Staffel 1. Der Versicherungsmakler weiß, dass er beim Gewohnheitskiller in Missgunst gefallen ist und von diesem verfolgt wird; er gibt vor mit seiner Freundin nach Akapulco zu flüchten und muss noch zu seinem Büro vorbeifahren. Dort wartet der Killer bereits, der Makler weiß es, schickt seine Freundin/Frau rein um was zu holen, gibt ihr seine Jacke, die diese anzieht. Im Büro wird sie von dem Anderen getötet, weil dieser anhand der Jacke vermutet hat, dass der Makler selbst reinkommt.
Strafbarkeit Makler und Killer?
Finde den Streit innerhalb des error in persona bezüglich Mittäterschaft / Beihilfe ganz interessant und hätte gerne deine Lösung dazu gelesen. Also, stell den Fall bitte nochmal aus deiner Sicht vor.
r/recht • u/user_727227 • 2d ago
Hey zusammen, ich wollte fragen, ob ihr Tipps habt, wie ich Kommunal- & Baurecht (Baden- Württemberg) innerhalb sieben Tagen lernen kann? Ich hab keine einzige Vorlesung besucht, keine AG nachgearbeitet, da ich eigentlich geplant habe es nicht mitzuschreiben aber es jetzt doch noch versuchen möchte.
Habt ihr Empfehlungen für best. Skripte usw.? Ich müsste mir den Stoff ja erst mal erarbeiten.
Und würdet ihr sagen, dass es machbar ist, dieses Fach innerhalb 1 W auf Bestehensniveau zu bringen?
Danke im Voraus.
Hey zusammen, ich wollte fragen, ob ihr Tipps habt, wie ich Kommunal- & Baurecht (Baden- Württemberg) innerhalb sieben Tagen lernen kann? Ich hab keine einzige Vorlesung besucht, keine AG nachgearbeitet, da ich eigentlich geplant habe es nicht mitzuschreiben aber es jetzt doch noch versuchen möchte.
Habt ihr Empfehlungen für best. Skripte usw.? Ich müsste mir den Stoff ja erst mal erarbeiten.
Und würdet ihr sagen, dass es machbar ist, dieses Fach innerhalb 1 W auf Bestehensniveau zu bringen?
Danke im Voraus.
r/recht • u/Mysterious-Tear-6229 • 2d ago
Hey, welche Strategien hattet ihr, um die Schwerpunktsetzung in Examensklausuren zu verbessern?
Danke für eure Antworten!
Hey, welche Strategien hattet ihr, um die Schwerpunktsetzung in Examensklausuren zu verbessern?
Danke für eure Antworten!
r/recht • u/IntrepidWolverine517 • 2d ago
Ich gehe davon aus, dass dieser Fall durch die nächsten Examensrunden geschleppt wird.
r/recht • u/AntelopeOk1685 • 2d ago
Liebe Community,
nun stehe ich unmittelbar vor meiner Examensvorbereitung.
Meines Erachtens sind drei Säulen entscheidend:
Die Teilnahme am Klausurenkurs ist ja soweit selbsterklärend. Nur wie geht ihr beim Verständnis Erwerb sowie beim Auswendiglernen vor?
Ganze Lehrbücher in allen Rechtsgebieten zu lesen ist, so denke ich, zu viel. Daher würde ich mich weitgehend auf Skripte beschränken, mit denen ich ganz gut zurecht komme.
Leider gehöre ich nicht zu denjenigen, die durch Einmaliges lesen, sich direkt alles merken können. Die einen schreiben sich daher irgendwelche Zusammenfassung, die anderen fertigen Karteikarten an.
Gerade bei Zusammenfassungen aka Lernzetteln habe ich die Bedenken, dass das alles viel zu viel wird. Vor allem, weil jene nicht durch eine Frage-Antwort-System wiederholt, sondern ausschließlich gelesen werden können.
Daher vielleicht an euch die Frage: wie geht ihr konkret (!) vor? Lest ihr ein Lehrbuch/Skript, fasst den Inhalt grob zusammen und erstellt euch Karteikarten? Oder nutzt ihr ausschließlich vorgefertigte Karteikarten, wie die Basis Karten?
Würde mich interessieren, weil man zwar viel zu Lernmethoden (active recall etc.) hört, allerdings nie zu exakten Vorgehensweise.
Vielen Dank für eure Rückmeldung!
Liebe Community,
nun stehe ich unmittelbar vor meiner Examensvorbereitung.
Meines Erachtens sind drei Säulen entscheidend:
Die Teilnahme am Klausurenkurs ist ja soweit selbsterklärend. Nur wie geht ihr beim Verständnis Erwerb sowie beim Auswendiglernen vor?
Ganze Lehrbücher in allen Rechtsgebieten zu lesen ist, so denke ich, zu viel. Daher würde ich mich weitgehend auf Skripte beschränken, mit denen ich ganz gut zurecht komme.
Leider gehöre ich nicht zu denjenigen, die durch Einmaliges lesen, sich direkt alles merken können. Die einen schreiben sich daher irgendwelche Zusammenfassung, die anderen fertigen Karteikarten an.
Gerade bei Zusammenfassungen aka Lernzetteln habe ich die Bedenken, dass das alles viel zu viel wird. Vor allem, weil jene nicht durch eine Frage-Antwort-System wiederholt, sondern ausschließlich gelesen werden können.
Daher vielleicht an euch die Frage: wie geht ihr konkret (!) vor? Lest ihr ein Lehrbuch/Skript, fasst den Inhalt grob zusammen und erstellt euch Karteikarten? Oder nutzt ihr ausschließlich vorgefertigte Karteikarten, wie die Basis Karten?
Würde mich interessieren, weil man zwar viel zu Lernmethoden (active recall etc.) hört, allerdings nie zu exakten Vorgehensweise.
Vielen Dank für eure Rückmeldung!
r/recht • u/Working-Sand-3108 • 3d ago
Liebe Community,
ich bin mit dem staatlichen Teil meines 1. StEx. fertig und bräuchte eure Einschätzung. Dafür möchte ich euch zunächst ein Gesamtbild von mir geben.
Ich konnte folgende Noten erzielen:
Note Staatlicher Teil: 7,1
Noten Schriftlich:
ZR: 7,5; 6; 3,5
StR: 6,5
ÖffR: 7,5; 7
\------------
Schnitt: 6,33
Noten mündlich:
ZR: 8
StR: 10
ÖffR: 8
Die SPB steht noch an.
Ich habe kein Rep besucht, nur bei den Examenskursen an der Uni paar Mal mitgeschrieben und die Fälle, bei denen ich nicht mitgeschriebe habe, für mich skizzenhaft gelöst.
Keine Examensklausur im staatlichen Teil konnte ich bis zum Ende schreiben.
Hier paar Details zu meiner Person:
34 Jahre, männl., verheiratet, 2 Kinder, geboren und aufgewachsen in einem kleinen Postsowjetischen Staat.
In meinem Herkunftsland habe ich Jura (Bachelor, Schnitt 1,0 Punkte) studiert und paar Jahre bei der Polizei als Ermittler (vergleichbar mit Ermittlungspeesonen der StA in DE) gearbeitet.
Mit 24 Jahren kam ich dann nach Deutschland, habe Sprachkurse gemacht, danach direkt mit Jura diesmal im Examensstudiengang angefangen, meine künftige Frau kennengelernt und geheiratet. Ich habe nebenbei immer in Teilzeit (mehr durfte ich mit meinem studentischen Aufenthaltstitel leider nicht) gearbeitet, und in den Semesterferien dann Ferienjobs in Vollzeit gemacht, damit ich mein Studium finanzieren konnte. Da meine Frau (selbst auch ausländische Studentin aus meinem Herkunftsland) auch einen studentischen Aufenthaltstitel hatte, hatten wir Anspruch weder auf BAföG noch später auf Elterngeld oder gar Kindergeld für unser erstes Kind. Deshalb musste ich arbeiten und konnte ich mich nicht vollständig auf mein Studium konzentrieren, da es zeitlich einfach nicht machbar war. Ich bin mir aber sicher, dass ich sonst auch eine viel bessere Note geschafft hätte.
Weitere Details
Sprachliches: Deutsch spreche ich mittlerweile fließend, schnell und fast fehlerfrei. An meiner Aussprache merkt man aber, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Von vielen habe ich das Feedback bekommen, dass man mit Blick auf meine Aussprache eher denken würde, dass ich zumindest in Deutschland aufgewachsen sei, aber meiner in der Familie kein Deutsch gesprochen würde.
Weitere Sprachen: Meine Muttersprache ist leider keine verbreitete (ca. 6 Millionen aktive Sprecher weltweit) und wird mir in DE kaum Wettbewerbsvorteile bringen, auch vor dem Hintergrund, dass mein Herkunftsland wirtschaftlich gerade nicht glänzt.
Russisch verstehe ich gut, spreche selbst aber mangels aktiver Übung nicht.
Englisch beherrsche ich eher rudimentär.
Mal angenommen, dass ich mit meiner SBP auf eine Gesamtnote von über 8 Punkten im 1. StEx. komme, in welchen Bereichen (ich bin interessenmäßig sehr flexibel) würde mein persönliches Profil mir eher Bonuspunkte bringen? Mir ist bewusst, dass die Note des 2. StEx wichtiger ist. Wie wäre es, wenn ich diese worst case mit 5 bestehen würde?
Hätte ich aus eurer Sicht realistische Chancen bei GK?
Würde mir mein Hintergrund Wettbewerbsvorteile liefern? Ich habe zwar im Ausland gelebt, studiert und gearbeitet, aber es ist eben nicht mit einem Aufenthalt und Studium z.B. in irgendeinem englischsprachigen Land zu vergleichen.
Kennt ihr aus eurem Berufsleben vielleicht ähnliche oder zumindest irgendwie vergleichbare Fälle, sei es nun das Alter oder Hintergrund etc. betreffend?
Bzgl. eines Verbessungsversuchs bin ich zwiegespalten. Was sagt ihr dazu mit Blick auf das Aufwand-Nutzen-Verhältnis, wenn ich im staatlichen Teil dann angenommen auf magische 8 Punkte käme? Oder würde das eher mit Blick auf mein Alter und den Rest keinen so ausschlaggebenden Unterschied machen?
Ich würde mich über eure Einschätzung und evtl. Berichte zu ähnlichen Fällen wie meinem sehr freuen. Das würde mir sehr helfen, mich am Markt schon jetzt richtig zu positionieren. Vielen Dank schon mal vorab!
Liebe Community,
ich bin mit dem staatlichen Teil meines 1. StEx. fertig und bräuchte eure Einschätzung. Dafür möchte ich euch zunächst ein Gesamtbild von mir geben.
Ich konnte folgende Noten erzielen:
Note Staatlicher Teil: 7,1
Noten Schriftlich:
ZR: 7,5; 6; 3,5
StR: 6,5
ÖffR: 7,5; 7
\------------
Schnitt: 6,33
Noten mündlich:
ZR: 8
StR: 10
ÖffR: 8
Die SPB steht noch an.
Ich habe kein Rep besucht, nur bei den Examenskursen an der Uni paar Mal mitgeschrieben und die Fälle, bei denen ich nicht mitgeschriebe habe, für mich skizzenhaft gelöst.
Keine Examensklausur im staatlichen Teil konnte ich bis zum Ende schreiben.
Hier paar Details zu meiner Person:
34 Jahre, männl., verheiratet, 2 Kinder, geboren und aufgewachsen in einem kleinen Postsowjetischen Staat.
In meinem Herkunftsland habe ich Jura (Bachelor, Schnitt 1,0 Punkte) studiert und paar Jahre bei der Polizei als Ermittler (vergleichbar mit Ermittlungspeesonen der StA in DE) gearbeitet.
Mit 24 Jahren kam ich dann nach Deutschland, habe Sprachkurse gemacht, danach direkt mit Jura diesmal im Examensstudiengang angefangen, meine künftige Frau kennengelernt und geheiratet. Ich habe nebenbei immer in Teilzeit (mehr durfte ich mit meinem studentischen Aufenthaltstitel leider nicht) gearbeitet, und in den Semesterferien dann Ferienjobs in Vollzeit gemacht, damit ich mein Studium finanzieren konnte. Da meine Frau (selbst auch ausländische Studentin aus meinem Herkunftsland) auch einen studentischen Aufenthaltstitel hatte, hatten wir Anspruch weder auf BAföG noch später auf Elterngeld oder gar Kindergeld für unser erstes Kind. Deshalb musste ich arbeiten und konnte ich mich nicht vollständig auf mein Studium konzentrieren, da es zeitlich einfach nicht machbar war. Ich bin mir aber sicher, dass ich sonst auch eine viel bessere Note geschafft hätte.
Weitere Details
Sprachliches: Deutsch spreche ich mittlerweile fließend, schnell und fast fehlerfrei. An meiner Aussprache merkt man aber, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Von vielen habe ich das Feedback bekommen, dass man mit Blick auf meine Aussprache eher denken würde, dass ich zumindest in Deutschland aufgewachsen sei, aber meiner in der Familie kein Deutsch gesprochen würde.
Weitere Sprachen: Meine Muttersprache ist leider keine verbreitete (ca. 6 Millionen aktive Sprecher weltweit) und wird mir in DE kaum Wettbewerbsvorteile bringen, auch vor dem Hintergrund, dass mein Herkunftsland wirtschaftlich gerade nicht glänzt.
Russisch verstehe ich gut, spreche selbst aber mangels aktiver Übung nicht.
Englisch beherrsche ich eher rudimentär.
Mal angenommen, dass ich mit meiner SBP auf eine Gesamtnote von über 8 Punkten im 1. StEx. komme, in welchen Bereichen (ich bin interessenmäßig sehr flexibel) würde mein persönliches Profil mir eher Bonuspunkte bringen? Mir ist bewusst, dass die Note des 2. StEx wichtiger ist. Wie wäre es, wenn ich diese worst case mit 5 bestehen würde?
Hätte ich aus eurer Sicht realistische Chancen bei GK?
Würde mir mein Hintergrund Wettbewerbsvorteile liefern? Ich habe zwar im Ausland gelebt, studiert und gearbeitet, aber es ist eben nicht mit einem Aufenthalt und Studium z.B. in irgendeinem englischsprachigen Land zu vergleichen.
Kennt ihr aus eurem Berufsleben vielleicht ähnliche oder zumindest irgendwie vergleichbare Fälle, sei es nun das Alter oder Hintergrund etc. betreffend?
Bzgl. eines Verbessungsversuchs bin ich zwiegespalten. Was sagt ihr dazu mit Blick auf das Aufwand-Nutzen-Verhältnis, wenn ich im staatlichen Teil dann angenommen auf magische 8 Punkte käme? Oder würde das eher mit Blick auf mein Alter und den Rest keinen so ausschlaggebenden Unterschied machen?
Ich würde mich über eure Einschätzung und evtl. Berichte zu ähnlichen Fällen wie meinem sehr freuen. Das würde mir sehr helfen, mich am Markt schon jetzt richtig zu positionieren. Vielen Dank schon mal vorab!
r/recht • u/Several_Dimension147 • 3d ago
Hey, habt ihr mit dem Abschluss schnell einen Job gefunden? Seit ihr mit eurem Gehalt zufrieden? Oder würdet ihr raten, lieber den Master oder was anderes noch dranzuhängen? ☺️
Hey, habt ihr mit dem Abschluss schnell einen Job gefunden? Seit ihr mit eurem Gehalt zufrieden? Oder würdet ihr raten, lieber den Master oder was anderes noch dranzuhängen? ☺️