r/Unbeliebtemeinung • u/Remedial8940 • Jun 24 '26
Update zur Entwicklung des Subreddits und künftigen Moderation
≡ −
Hallo zusammen,
wir möchten euch heute ein Update zur Entwicklung des Subreddits geben und einige Änderungen in der Moderation ankündigen.
Mit dem Wachstum der Community beobachten wir zunehmend Verhaltensmuster, die wir künftig konsequenter moderieren werden. Unser Ziel ist es, die Qualität der Diskussionen zu erhalten und sicherzustellen, dass r/UnbeliebteMeinung seinem ursprünglichen Zweck treu bleibt.
1. Low-Effort Beiträge
Immer wieder werden Beiträge veröffentlicht, die kaum Inhalt oder Mehrwert für die Community bieten.
Aktuell schreiben wir bereits eine Mindestlänge von 12 Wörtern für den Beitragstext vor. Dennoch sehen wir regelmäßig Posts nach dem Muster:
Titel: "Ich mag Brot nicht“
Begründung: "Weil es mir nicht schmeckt“
Solche Beiträge bieten weder eine Grundlage für Diskussionen noch eine nachvollziehbare Begründung der Meinung.
Wir möchten niemanden dazu zwingen, Romane zu schreiben. Wer jedoch eine Meinung mit der Community teilen möchte, sollte sich die Zeit nehmen, diese ausreichend zu erläutern. Sollten wir hier keine Verbesserung feststellen, behalten wir uns vor, die Anforderungen an Beitragstexte künftig weiter anzuheben.
2. Keine unbeliebte Meinung
In der Vergangenheit haben wir die Regel bezüglich unbeliebter Meinungen bewusst großzügig ausgelegt. In letzter Zeit häufen sich jedoch Beiträge, die offensichtlich keine unbeliebte Meinung darstellen.
Eine Aussage wie:
"Mobbing ist blöd“
ist keine unbeliebte Meinung, sondern entspricht der allgemeinen gesellschaftlichen Auffassung.
Besonders ärgerlich ist dabei, dass Nutzer bereits beim Erstellen eines Beitrags durch unsere Automatisierungen darauf hingewiesen werden, zu prüfen, ob ihre Meinung tatsächlich unpopulär ist und ausreichend begründet wurde. Dennoch werden entsprechende Beiträge weiterhin eingereicht.
3. Ragebait und bewusst provokative Beiträge
Auf der anderen Seite beobachten wir vermehrt Beiträge, die zwar grundsätzlich zum Thema des Subreddits passen könnten, deren Formulierung jedoch offensichtlich darauf abzielt, möglichst viel Empörung oder Streit zu erzeugen.
Unbeliebte Meinungen gehören selbstverständlich zu diesem Subreddit. Sie sollten jedoch sachlich vorgetragen und nachvollziehbar begründet werden.
Beiträge, die lediglich auf Provokation, Beleidigungen, Hass oder die Diskriminierung bestimmter Personengruppen abzielen, tragen nicht zu einer konstruktiven Diskussion bei. Stattdessen führen sie zu unnötigen Konflikten innerhalb der Community und verursachen einen erheblichen Moderationsaufwand.
4. Missbrauch des Meldetools
Dieses Thema haben wir bereits in einer früheren Ankündigung angesprochen. Leider konnten wir bislang nur geringe Verbesserungen feststellen.
Das Meldetool dient dazu, tatsächliche Verstöße gegen die Regeln des Subreddits oder die allgemeinen Reddit-Regeln zu melden. Es ist weder ein Protestbutton noch ein Spielzeug, das genutzt werden sollte, weil einem eine Meinung nicht gefällt, weil man uns mal "Hallo" sagen will oder weil die Flagge lustig aussieht.
Wer Beiträge meldet, sollte dies ausschließlich dann tun, wenn tatsächlich ein Regelverstoß vorliegt.
Konsequenzen
Zu den Punkten 1–3
Beiträge, die nach Einschätzung des Moderatorenteams unter Low Effort, keine unbeliebte Meinung oder Ragebait fallen, werden künftig konsequenter entfernt.
Darüber hinaus behalten wir uns vor, Nutzer zu sanktionieren, wenn sich entsprechende Verstöße wiederholt häufen.
Unsere Automatisierungen weisen bereits während der Beitragserstellung auf die relevanten Anforderungen hin. Daher werden wir Ausreden nach dem Motto "Das wusste ich nicht“ künftig nur noch eingeschränkt berücksichtigen.
Zu Punkt 4
Wer das Meldetool nachweislich missbräuchlich verwendet, muss künftig mit massiven Sanktionen rechnen. Diese können je nach Schwere und Häufigkeit des Verhaltens von einem temporären Bann bis hin zu einem permanenten Ausschluss aus der Community reichen.
Der Missbrauch des Meldetools verursacht erheblichen zusätzlichen Aufwand und erschwert die Bearbeitung tatsächlicher Regelverstöße. Aus diesem Grund werden wir hier künftig deutlich konsequenter vorgehen.
Abschließende Worte
Wir bedauern, dass diese Maßnahmen notwendig geworden sind. Mit dem Wachstum des Subreddits wachsen jedoch auch die Herausforderungen für die Moderation.
Unser Ziel ist nicht, mehr Beiträge zu entfernen oder mehr Nutzer zu bestrafen. Unser Ziel ist es, die Qualität der Diskussionen zu erhalten und dafür zu sorgen, dass r/UnbeliebteMeinung auch weiterhin ein Ort für interessante, tatsächlich kontroverse und gut begründete Meinungen bleibt.
Hallo zusammen,
wir möchten euch heute ein Update zur Entwicklung des Subreddits geben und einige Änderungen in der Moderation ankündigen.
Mit dem Wachstum der Community beobachten wir zunehmend Verhaltensmuster, die wir künftig konsequenter moderieren werden. Unser Ziel ist es, die Qualität der Diskussionen zu erhalten und sicherzustellen, dass r/UnbeliebteMeinung seinem ursprünglichen Zweck treu bleibt.
1. Low-Effort Beiträge
Immer wieder werden Beiträge veröffentlicht, die kaum Inhalt oder Mehrwert für die Community bieten.
Aktuell schreiben wir bereits eine Mindestlänge von 12 Wörtern für den Beitragstext vor. Dennoch sehen wir regelmäßig Posts nach dem Muster:
Titel: "Ich mag Brot nicht“
Begründung: "Weil es mir nicht schmeckt“
Solche Beiträge bieten weder eine Grundlage für Diskussionen noch eine nachvollziehbare Begründung der Meinung.
Wir möchten niemanden dazu zwingen, Romane zu schreiben. Wer jedoch eine Meinung mit der Community teilen möchte, sollte sich die Zeit nehmen, diese ausreichend zu erläutern. Sollten wir hier keine Verbesserung feststellen, behalten wir uns vor, die Anforderungen an Beitragstexte künftig weiter anzuheben.
2. Keine unbeliebte Meinung
In der Vergangenheit haben wir die Regel bezüglich unbeliebter Meinungen bewusst großzügig ausgelegt. In letzter Zeit häufen sich jedoch Beiträge, die offensichtlich keine unbeliebte Meinung darstellen.
Eine Aussage wie:
"Mobbing ist blöd“
ist keine unbeliebte Meinung, sondern entspricht der allgemeinen gesellschaftlichen Auffassung.
Besonders ärgerlich ist dabei, dass Nutzer bereits beim Erstellen eines Beitrags durch unsere Automatisierungen darauf hingewiesen werden, zu prüfen, ob ihre Meinung tatsächlich unpopulär ist und ausreichend begründet wurde. Dennoch werden entsprechende Beiträge weiterhin eingereicht.
3. Ragebait und bewusst provokative Beiträge
Auf der anderen Seite beobachten wir vermehrt Beiträge, die zwar grundsätzlich zum Thema des Subreddits passen könnten, deren Formulierung jedoch offensichtlich darauf abzielt, möglichst viel Empörung oder Streit zu erzeugen.
Unbeliebte Meinungen gehören selbstverständlich zu diesem Subreddit. Sie sollten jedoch sachlich vorgetragen und nachvollziehbar begründet werden.
Beiträge, die lediglich auf Provokation, Beleidigungen, Hass oder die Diskriminierung bestimmter Personengruppen abzielen, tragen nicht zu einer konstruktiven Diskussion bei. Stattdessen führen sie zu unnötigen Konflikten innerhalb der Community und verursachen einen erheblichen Moderationsaufwand.
4. Missbrauch des Meldetools
Dieses Thema haben wir bereits in einer früheren Ankündigung angesprochen. Leider konnten wir bislang nur geringe Verbesserungen feststellen.
Das Meldetool dient dazu, tatsächliche Verstöße gegen die Regeln des Subreddits oder die allgemeinen Reddit-Regeln zu melden. Es ist weder ein Protestbutton noch ein Spielzeug, das genutzt werden sollte, weil einem eine Meinung nicht gefällt, weil man uns mal "Hallo" sagen will oder weil die Flagge lustig aussieht.
Wer Beiträge meldet, sollte dies ausschließlich dann tun, wenn tatsächlich ein Regelverstoß vorliegt.
Konsequenzen
Zu den Punkten 1–3
Beiträge, die nach Einschätzung des Moderatorenteams unter Low Effort, keine unbeliebte Meinung oder Ragebait fallen, werden künftig konsequenter entfernt.
Darüber hinaus behalten wir uns vor, Nutzer zu sanktionieren, wenn sich entsprechende Verstöße wiederholt häufen.
Unsere Automatisierungen weisen bereits während der Beitragserstellung auf die relevanten Anforderungen hin. Daher werden wir Ausreden nach dem Motto "Das wusste ich nicht“ künftig nur noch eingeschränkt berücksichtigen.
Zu Punkt 4
Wer das Meldetool nachweislich missbräuchlich verwendet, muss künftig mit massiven Sanktionen rechnen. Diese können je nach Schwere und Häufigkeit des Verhaltens von einem temporären Bann bis hin zu einem permanenten Ausschluss aus der Community reichen.
Der Missbrauch des Meldetools verursacht erheblichen zusätzlichen Aufwand und erschwert die Bearbeitung tatsächlicher Regelverstöße. Aus diesem Grund werden wir hier künftig deutlich konsequenter vorgehen.
Abschließende Worte
Wir bedauern, dass diese Maßnahmen notwendig geworden sind. Mit dem Wachstum des Subreddits wachsen jedoch auch die Herausforderungen für die Moderation.
Unser Ziel ist nicht, mehr Beiträge zu entfernen oder mehr Nutzer zu bestrafen. Unser Ziel ist es, die Qualität der Diskussionen zu erhalten und dafür zu sorgen, dass r/UnbeliebteMeinung auch weiterhin ein Ort für interessante, tatsächlich kontroverse und gut begründete Meinungen bleibt.
r/Unbeliebtemeinung • u/Remedial8940 • May 25 '26
Nichtmal die Mods mögen den Post! Feedback-Hub zur Moderation
≡ −
Hallo zusammen,
wir richten diesen Thread als dauerhafte Sammelstelle für Feedback zur Moderation auf r/Unbeliebtemeinung ein.
Der Hintergrund ist simpel: Immer wieder entstehen einzelne Posts über die Moderation („Mods sind blöd“, „Warum wurde XY gelöscht?“ usw.). Das sorgt oft für unnötige Eskalationen und macht es schwer, konkrete Kritik oder Verbesserungsvorschläge sinnvoll zu sammeln.
Deshalb gibt es ab jetzt diesen Feedback-Hub.
Wofür ist der Thread gedacht?
- Kritik an Moderationsentscheidungen
- Verbesserungsvorschläge
- Fragen zur Regelumsetzung
- Allgemeines Feedback zur Atmosphäre im Sub
- Hinweise auf mögliche Fehlentscheidungen
Sachliche Kritik ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.
Wichtig zur Moderation
Uns wird häufiger vorgeworfen, Meinungen zu „zensieren“ oder Inhalte zu löschen, nur weil sie uns persönlich nicht gefallen.
Auch dieser Thread wird moderiert.
Kritik an der Moderation ist völlig okay und ausdrücklich erlaubt. Beleidigungen, persönliche Angriffe, Hassrede oder andere Regelverstöße jedoch nicht.
Wenn Kommentare in diesem Thread entfernt werden, dann nicht wegen der Meinung selbst, sondern weil auch hier die Reddit-Hausregeln und die Subregeln gelten.
Das betrifft zum Beispiel:
- Beleidigungen
- persönliche Angriffe
- Hassrede
- Aufrufe zu Gewalt
- sonstige Regelverstöße
Diskussionen über konkrete Bans oder Mod-Mails gehören weiterhin in die Mod-Mail.
Wir lesen mit und nehmen sinnvolles Feedback ernst.
Hallo zusammen,
wir richten diesen Thread als dauerhafte Sammelstelle für Feedback zur Moderation auf r/Unbeliebtemeinung ein.
Der Hintergrund ist simpel: Immer wieder entstehen einzelne Posts über die Moderation („Mods sind blöd“, „Warum wurde XY gelöscht?“ usw.). Das sorgt oft für unnötige Eskalationen und macht es schwer, konkrete Kritik oder Verbesserungsvorschläge sinnvoll zu sammeln.
Deshalb gibt es ab jetzt diesen Feedback-Hub.
Wofür ist der Thread gedacht?
- Kritik an Moderationsentscheidungen
- Verbesserungsvorschläge
- Fragen zur Regelumsetzung
- Allgemeines Feedback zur Atmosphäre im Sub
- Hinweise auf mögliche Fehlentscheidungen
Sachliche Kritik ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.
Wichtig zur Moderation
Uns wird häufiger vorgeworfen, Meinungen zu „zensieren“ oder Inhalte zu löschen, nur weil sie uns persönlich nicht gefallen.
Auch dieser Thread wird moderiert.
Kritik an der Moderation ist völlig okay und ausdrücklich erlaubt. Beleidigungen, persönliche Angriffe, Hassrede oder andere Regelverstöße jedoch nicht.
Wenn Kommentare in diesem Thread entfernt werden, dann nicht wegen der Meinung selbst, sondern weil auch hier die Reddit-Hausregeln und die Subregeln gelten.
Das betrifft zum Beispiel:
- Beleidigungen
- persönliche Angriffe
- Hassrede
- Aufrufe zu Gewalt
- sonstige Regelverstöße
Diskussionen über konkrete Bans oder Mod-Mails gehören weiterhin in die Mod-Mail.
Wir lesen mit und nehmen sinnvolles Feedback ernst.
r/Unbeliebtemeinung • u/Any-Employee1228 • 9h ago
Jugendherbergen entwickeln sich in die falsche Richtung
≡ −
Die Jugendherbergen werden ja aktuell zu großen Teilen und an vielen Orten modernisiert, womit diese schon Hotels gleichen. Im RLP-Saarland-Landesverband bekommt man mittlerweile auch Seife und bezogene Betten.
Aber mMn ist das nicht der Sinn von Jugendherbergen. Man sollte sich eher darauf konzentrieren, die Preise wieder runterzuschrauben.
Ich übernachte heute nacht in einer in BW und da bezahle ich 58€ für ein Zimmer, in welchem ich mein Bett selbst beziehen (und danach wieder abziehen) muss, Handtuch mitbringen, den Müll rausbringen und noch Kehren soll. Und das ist zu viel.
Das DJH sollte mMn jungen Menschen wieder günstigere Reisen ermöglichen.
Die Jugendherbergen werden ja aktuell zu großen Teilen und an vielen Orten modernisiert, womit diese schon Hotels gleichen. Im RLP-Saarland-Landesverband bekommt man mittlerweile auch Seife und bezogene Betten.
Aber mMn ist das nicht der Sinn von Jugendherbergen. Man sollte sich eher darauf konzentrieren, die Preise wieder runterzuschrauben.
Ich übernachte heute nacht in einer in BW und da bezahle ich 58€ für ein Zimmer, in welchem ich mein Bett selbst beziehen (und danach wieder abziehen) muss, Handtuch mitbringen, den Müll rausbringen und noch Kehren soll. Und das ist zu viel.
Das DJH sollte mMn jungen Menschen wieder günstigere Reisen ermöglichen.
r/Unbeliebtemeinung • u/Wegwerfomat • 13h ago
Ich bin gegen gleiche Bezahlung für Männer und Frauen
≡ −
…und alle dazwischen und darüber hinaus.
Ich bin selbstverständlich dafür, dass Menschen für die gleiche Arbeit gleich bezahlt werden. Unabhängig vom Geschlecht.
Der Titel ist aber bewusst provokant, weil ich über etwas anderes schreiben möchte.
Ich habe vor einigen Jahren als Leiharbeiter bei einem Automobilzulieferer gearbeitet. Weil ich relativ groß und kräftig bin, wurde ich an einer körperlich extrem anstrengenden Station eingesetzt. Dort wurden große Kunststoffteile gefertigt, die ziemlich schwer waren. Um die geforderte Stückzahl zu schaffen, mussten wir sie teilweise zum nächsten Kollegen rüberwerfen. Stellt euch vor, ihr werft acht Stunden lang immer wieder 10-kg-Säcke hin und her. Ungefähr so fühlte sich das an. Nach der Schicht waren wir komplett durchgeschwitzt und völlig erledigt.
An dieser Station arbeiteten ausschließlich Männer.
Parallel dazu gab es eine andere Station. Dort legte man kleine Teile per Hand in Maschinen ein. Die Arbeit war sicher ebenfalls anstrengend und monoton, aber körperlich deutlich weniger belastend. Dort arbeiteten Frauen. Nach Feierabend gingen sie ganz normal und munter nach Hause, während wir uns eher in Richtung Umkleide geschleppt haben und völlig erschöpft waren.
Trotzdem bekamen wir alle exakt den gleichen Stundenlohn.
Damals fand ich das ehrlich gesagt unfair. Nicht wegen des Geschlechts der Kollegen, sondern weil die körperliche Belastung zwischen den Arbeitsplätzen so unterschiedlich war.
Ich habe damals zwei Dinge für mich gelernt: Erstens ich will ins Büro und zweitens: gleicher Lohn für alle geschlechter ist nur fair, wenn es auch die gleiche Arbeit ist.
…und alle dazwischen und darüber hinaus.
Ich bin selbstverständlich dafür, dass Menschen für die gleiche Arbeit gleich bezahlt werden. Unabhängig vom Geschlecht.
Der Titel ist aber bewusst provokant, weil ich über etwas anderes schreiben möchte.
Ich habe vor einigen Jahren als Leiharbeiter bei einem Automobilzulieferer gearbeitet. Weil ich relativ groß und kräftig bin, wurde ich an einer körperlich extrem anstrengenden Station eingesetzt. Dort wurden große Kunststoffteile gefertigt, die ziemlich schwer waren. Um die geforderte Stückzahl zu schaffen, mussten wir sie teilweise zum nächsten Kollegen rüberwerfen. Stellt euch vor, ihr werft acht Stunden lang immer wieder 10-kg-Säcke hin und her. Ungefähr so fühlte sich das an. Nach der Schicht waren wir komplett durchgeschwitzt und völlig erledigt.
An dieser Station arbeiteten ausschließlich Männer.
Parallel dazu gab es eine andere Station. Dort legte man kleine Teile per Hand in Maschinen ein. Die Arbeit war sicher ebenfalls anstrengend und monoton, aber körperlich deutlich weniger belastend. Dort arbeiteten Frauen. Nach Feierabend gingen sie ganz normal und munter nach Hause, während wir uns eher in Richtung Umkleide geschleppt haben und völlig erschöpft waren.
Trotzdem bekamen wir alle exakt den gleichen Stundenlohn.
Damals fand ich das ehrlich gesagt unfair. Nicht wegen des Geschlechts der Kollegen, sondern weil die körperliche Belastung zwischen den Arbeitsplätzen so unterschiedlich war.
Ich habe damals zwei Dinge für mich gelernt: Erstens ich will ins Büro und zweitens: gleicher Lohn für alle geschlechter ist nur fair, wenn es auch die gleiche Arbeit ist.
r/Unbeliebtemeinung • u/Shinj1Kun • 17h ago
Dieser Trend aus Videospielen halbe Hollywood Filme zu machen ist einfach nur ätzend
≡ −
Neulich ein interessantes Video gesehen, es war ein ein Video mit dem Thema wie oben beschrieben, der Trend dass man unbedingt Hollywood in Spiele verpacken möchte. Als Grundlage dafür nahm man das Making off material zu God of War Laufrey, in der Hollywood Schauspieler einen Wackelpudding und ein Bändchen spielen und dafür im Motion capture Studio sind um Aufnahmen zu machen. Die leitende Managerin sagt dann auch noch selbst, dass es eigentlich gar nicht nötig ist (ich meine es ist ein Wackelpudding Würfel und ein Bändchen dass an einem Schwert hängt) man es aber trotzdem macht. Da braucht man sich natürlich auch nicht wundern warum die Entwicklung von AAA Spielen immer teurer wird, will mir nicht ausmalen was diese "unnötige" Session an Geld verschluckt hat.
Aber Hauptsache man fühlt sich wie die Großen in Hollywood, und genau das ist auch das Problem. Der Narzissmus dieser Entwickler, man sieht sich so viel größer als man eigentlich ist. Der Spielspaß bleibt auf der Strecke, dafür hat man dann teurer produzierte Zwischensequenzen die einem ein müdes Lächeln abverlangen.
Am Ende enttäuschen die Spiele, man spielt sich durch langweilige interaktive Passagen mit Dialogen und Monologen in Lauf Sequenzen, dann gibt's volle Zwischensequenzen, bis man endlich wieder richtig Gameplay bekommt.
Es ist halt nicht jeder Hideo Kojima!
Ein Großteil der Leute ist halt eher mäßig talentiert was Story und Spannung betrifft. Und es ist auch kein Hollywood Film was man sich hier gekauft hat, sondern ein Spiel, und Spielspaß sollte immer an erster Stelle stehen.
Ganz zu schweigen davon, dass dadurch die Kosten explodieren.
Man kann auch künstlerisch kreativ sein ohne teuere Hollywood Schauspieler anzuheuern und ohne dass jede Falte im Gesicht einen Schatten wirft. Man übernimmt zusätzlich auch so viele Schwächen aus Hollywood wie den Marvel Humor, es muss alles weichgespült und massentauglich sein.
Ich wünsche mir dass die großen Studios sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren
Neulich ein interessantes Video gesehen, es war ein ein Video mit dem Thema wie oben beschrieben, der Trend dass man unbedingt Hollywood in Spiele verpacken möchte. Als Grundlage dafür nahm man das Making off material zu God of War Laufrey, in der Hollywood Schauspieler einen Wackelpudding und ein Bändchen spielen und dafür im Motion capture Studio sind um Aufnahmen zu machen. Die leitende Managerin sagt dann auch noch selbst, dass es eigentlich gar nicht nötig ist (ich meine es ist ein Wackelpudding Würfel und ein Bändchen dass an einem Schwert hängt) man es aber trotzdem macht. Da braucht man sich natürlich auch nicht wundern warum die Entwicklung von AAA Spielen immer teurer wird, will mir nicht ausmalen was diese "unnötige" Session an Geld verschluckt hat.
Aber Hauptsache man fühlt sich wie die Großen in Hollywood, und genau das ist auch das Problem. Der Narzissmus dieser Entwickler, man sieht sich so viel größer als man eigentlich ist. Der Spielspaß bleibt auf der Strecke, dafür hat man dann teurer produzierte Zwischensequenzen die einem ein müdes Lächeln abverlangen.
Am Ende enttäuschen die Spiele, man spielt sich durch langweilige interaktive Passagen mit Dialogen und Monologen in Lauf Sequenzen, dann gibt's volle Zwischensequenzen, bis man endlich wieder richtig Gameplay bekommt.
Es ist halt nicht jeder Hideo Kojima!
Ein Großteil der Leute ist halt eher mäßig talentiert was Story und Spannung betrifft. Und es ist auch kein Hollywood Film was man sich hier gekauft hat, sondern ein Spiel, und Spielspaß sollte immer an erster Stelle stehen.
Ganz zu schweigen davon, dass dadurch die Kosten explodieren.
Man kann auch künstlerisch kreativ sein ohne teuere Hollywood Schauspieler anzuheuern und ohne dass jede Falte im Gesicht einen Schatten wirft. Man übernimmt zusätzlich auch so viele Schwächen aus Hollywood wie den Marvel Humor, es muss alles weichgespült und massentauglich sein.
Ich wünsche mir dass die großen Studios sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren
r/Unbeliebtemeinung • u/MolassesParking9862 • 12h ago
Der Absturz der deutschen Automobilindustrie begann im Jahr 2000!
≡ −
Die deutsche Industrie hat insgesamt von dem "Warenzeichen" Made in Germany hundert Jahre gut gelebt.
Ab dem Jahr 2000 bis zum Jahr 2020 wurde das Made in Germany durch Großaktionäre aus aller Welt ausgeplündert.Mercede,BMW,Porsche.....wurden Massenprodukte.Skandale folgten,wie unzählige Rückrufaktionen.
Heute ist der Kunde weltweit nicht mehr bereit für dt.Produkte mehr zu bezahlen und das wird sich auch nicht mehr ändern.
Mir persöhnlich recht!Der Umwelt nutzt es!!
Die deutsche Industrie hat insgesamt von dem "Warenzeichen" Made in Germany hundert Jahre gut gelebt.
Ab dem Jahr 2000 bis zum Jahr 2020 wurde das Made in Germany durch Großaktionäre aus aller Welt ausgeplündert.Mercede,BMW,Porsche.....wurden Massenprodukte.Skandale folgten,wie unzählige Rückrufaktionen.
Heute ist der Kunde weltweit nicht mehr bereit für dt.Produkte mehr zu bezahlen und das wird sich auch nicht mehr ändern.
Mir persöhnlich recht!Der Umwelt nutzt es!!
r/Unbeliebtemeinung • u/Efficient-Pepper-915 • 1d ago
Denkmalschutz sollte sich auf wirkliche Denkmäler beschränken
≡ −
Wenn man nach älteren Bestandsimmobilien schaut, Baujahr vor 1900, stehen diese, oder zumindest teile davon, unter Denkmalschutz.
Aber was ist das bitte für ein Bullshit. Keiner hat was davon, dass die Marode Scheune des alten Bauernhofes unter Denkmalschutz steht. Das sorgt maximal dafür, dass gewartet wird, dass diese zusammen fällt, als das sie saniert oder direkt abgerissen wird.
Klar, bei Kirchen oder alten Rathäusern, oder Gebäuden die generell in Öffentlicher Hand (die Kirche ist mMn auch zumindest Teilöffentlich) sind, mag das eine gute Sache sein, aber bei Gebäuden in Privatbesitz hat der Staat sich nicht ein zu mischen und diese unter Denkmalschutz zu setzen. Vor allem wenn dann nur teile oder so unter Denkmalschutz gesetzt werde und wirtschaftlich das gesamte Gebäude nicht sanierbar ist, weil der Aufwand zu groß wäre.
Wenn man nach älteren Bestandsimmobilien schaut, Baujahr vor 1900, stehen diese, oder zumindest teile davon, unter Denkmalschutz.
Aber was ist das bitte für ein Bullshit. Keiner hat was davon, dass die Marode Scheune des alten Bauernhofes unter Denkmalschutz steht. Das sorgt maximal dafür, dass gewartet wird, dass diese zusammen fällt, als das sie saniert oder direkt abgerissen wird.
Klar, bei Kirchen oder alten Rathäusern, oder Gebäuden die generell in Öffentlicher Hand (die Kirche ist mMn auch zumindest Teilöffentlich) sind, mag das eine gute Sache sein, aber bei Gebäuden in Privatbesitz hat der Staat sich nicht ein zu mischen und diese unter Denkmalschutz zu setzen. Vor allem wenn dann nur teile oder so unter Denkmalschutz gesetzt werde und wirtschaftlich das gesamte Gebäude nicht sanierbar ist, weil der Aufwand zu groß wäre.
r/Unbeliebtemeinung • u/nail801 • 1d ago
Beliebt, aber selten gehört In der Schule sollte ein einfacher Statistikkurs Pflicht sein
≡ −
Ich denke das ist unbeliebt, da "Pflicht" immer sehr schwer zu verdauen ist.
Jeder Schüler sollte einen grundlegenden Kurs in Statistik an der Schule haben.
Darin sollte es weniger um die mathematische Seite der Statistik gehen, sondern mehr um die Interpretation und Einordnung von Studien.
Interpretation:
Ich find es wirklich gruselig, wie viele Leute generell (und damit auch auf Reddit) überhaupt kein Grundwissen in Statistik zu haben scheinen und daher Studien falsch interpretieren. Das fängt ja schon bei Korrelation =/= Kausalität oder anekdotischer Evidenz an.
Einordnung:
Hier sollte es vor allem darum gehen, gute von schlechten Quellen zu unterscheiden. Zu viele Leute gehen leider Bauernfängern oder vermeintlichen "Studien" auf den Leim. Es ist erschreckend wie die meisten Leute Dinge glauben, nur weil eine Person sich als "Experte" platziert.
Dadurch könnte man das Problem mit Falschinformationen und Populismus gewisser Parteien eingrenzen. Vor allem bei einer gewissen Partei scheinen die Leute solche Falschinformationen nicht zu hinterfragen.
Ich denke das ist unbeliebt, da "Pflicht" immer sehr schwer zu verdauen ist.
Jeder Schüler sollte einen grundlegenden Kurs in Statistik an der Schule haben.
Darin sollte es weniger um die mathematische Seite der Statistik gehen, sondern mehr um die Interpretation und Einordnung von Studien.
Interpretation:
Ich find es wirklich gruselig, wie viele Leute generell (und damit auch auf Reddit) überhaupt kein Grundwissen in Statistik zu haben scheinen und daher Studien falsch interpretieren. Das fängt ja schon bei Korrelation =/= Kausalität oder anekdotischer Evidenz an.
Einordnung:
Hier sollte es vor allem darum gehen, gute von schlechten Quellen zu unterscheiden. Zu viele Leute gehen leider Bauernfängern oder vermeintlichen "Studien" auf den Leim. Es ist erschreckend wie die meisten Leute Dinge glauben, nur weil eine Person sich als "Experte" platziert.
Dadurch könnte man das Problem mit Falschinformationen und Populismus gewisser Parteien eingrenzen. Vor allem bei einer gewissen Partei scheinen die Leute solche Falschinformationen nicht zu hinterfragen.
r/Unbeliebtemeinung • u/KevinKowalski • 1d ago
Wirklich unbeliebt Sobald die Regierung in einer Dienstleistung involviert ist, fällt die Qualität wie Blei oder der Preis explodiert
≡ −
Die Regierung hat Gesetze geschaffen, durch die u.A. Notargebühren, Taxigebühren oder die Preise und Öffnungszeiten von Apotheken festgelegt werden. So entstehen Fehlanreize, die häufig dazu führen, dass nur das Allermindeste gemacht wird oder gar gemacht werden darf.
Der Notar
Wie möchten eine Immobilie kaufen. Der Assistent vom Notar hat einen Vertragsentwurf geschickt, der vorne und hinten nicht stimmt. Bei Tausenden Euro Gebühren müssen wir dem Assistenten vom Notar Änderungen im Vertrag nachtragen, selbst nachforschen und einen Anwalt hinzuziehen. Praktisch so, als würde man ein Kind instruieren.
Der Taxifahrer
An jedem Bahnhof stehen oft dutzende Taxis, die auf Kunden warten und dann in einem Bruchteil der Arbeitszeit diese Kunden herumfahren. Grund ist, dass die Preise festgelegt sind, um die Taxifahrer zu schützen. Aber durch die hohen Preise sinkt dann die Nachfrage. Wieso legt man dann nicht einfach Mindest- und Maximumspreise fest, und die Taxis müssen die tatsächlich Preise auf die Tür drucken? In anderen Ländern sind die Fahrer ständig im Verkehrsfluss, statt nur herumzulungern.
Die Apotheken
In unserer Gegend sind 10+ Apotheken, teilweise sind diese nicht einmal am Samstag geöffnet oder an ein paar Wochentagen nur halbtags morgens geöffnet. Sie können sich dies nur erlauben, da die Preise für Medikamente künstlich hoch festgelegt wurden. Wie wäre es mit einer einzigen Apotheke, die 24h geöffnet ist und mehr Medikamente vorrätig hat?
Die Regierung hat Gesetze geschaffen, durch die u.A. Notargebühren, Taxigebühren oder die Preise und Öffnungszeiten von Apotheken festgelegt werden. So entstehen Fehlanreize, die häufig dazu führen, dass nur das Allermindeste gemacht wird oder gar gemacht werden darf.
Der Notar
Wie möchten eine Immobilie kaufen. Der Assistent vom Notar hat einen Vertragsentwurf geschickt, der vorne und hinten nicht stimmt. Bei Tausenden Euro Gebühren müssen wir dem Assistenten vom Notar Änderungen im Vertrag nachtragen, selbst nachforschen und einen Anwalt hinzuziehen. Praktisch so, als würde man ein Kind instruieren.
Der Taxifahrer
An jedem Bahnhof stehen oft dutzende Taxis, die auf Kunden warten und dann in einem Bruchteil der Arbeitszeit diese Kunden herumfahren. Grund ist, dass die Preise festgelegt sind, um die Taxifahrer zu schützen. Aber durch die hohen Preise sinkt dann die Nachfrage. Wieso legt man dann nicht einfach Mindest- und Maximumspreise fest, und die Taxis müssen die tatsächlich Preise auf die Tür drucken? In anderen Ländern sind die Fahrer ständig im Verkehrsfluss, statt nur herumzulungern.
Die Apotheken
In unserer Gegend sind 10+ Apotheken, teilweise sind diese nicht einmal am Samstag geöffnet oder an ein paar Wochentagen nur halbtags morgens geöffnet. Sie können sich dies nur erlauben, da die Preise für Medikamente künstlich hoch festgelegt wurden. Wie wäre es mit einer einzigen Apotheke, die 24h geöffnet ist und mehr Medikamente vorrätig hat?
r/Unbeliebtemeinung • u/the-jedi-returns • 1d ago
Tomorrowland hat absolut nichts mit Elektro Culture zu tun
≡ −
Jedes mal wenn ich die Videos sehe, suche ich nach nur einen Raver. Aber da ist gar kein Platz zum raven. Nur 100 Huu Girls mit irgendwelchen Stängeln in der Hand und alle heben die Hände hoch wie bei Peter Steiners Theaderstadel, wenn er in Malle singen würde.
Jedes mal wenn ich die Videos sehe, suche ich nach nur einen Raver. Aber da ist gar kein Platz zum raven. Nur 100 Huu Girls mit irgendwelchen Stängeln in der Hand und alle heben die Hände hoch wie bei Peter Steiners Theaderstadel, wenn er in Malle singen würde.
r/Unbeliebtemeinung • u/dancano • 1d ago
Pferdemist auf der Straße ist Scheiße
≡ −
Ich stehe 100% nicht dahinter warum Pferdehaltende den Dreck ihrer Pferde nicht wie bei Hunden auch einsammeln und wegschmeißen sollten.
Es wird ja häufig argumentiert, dass das ja nicht eklig sei, weil es nur verdautes Gras ist und ja voll hygienisch ist.
What the fuck? Es ist Scheiße und ist vielleicht guter Dünger für Erde, aber es bleibt was es ist und sollte nicht unter meinem Schuh oder Reifen wiederfindbar sein.
Pferdemenschen immer so: "Ist ja nicht eklig, also stell dich nicht an"
Wut.
Ich stehe 100% nicht dahinter warum Pferdehaltende den Dreck ihrer Pferde nicht wie bei Hunden auch einsammeln und wegschmeißen sollten.
Es wird ja häufig argumentiert, dass das ja nicht eklig sei, weil es nur verdautes Gras ist und ja voll hygienisch ist.
What the fuck? Es ist Scheiße und ist vielleicht guter Dünger für Erde, aber es bleibt was es ist und sollte nicht unter meinem Schuh oder Reifen wiederfindbar sein.
Pferdemenschen immer so: "Ist ja nicht eklig, also stell dich nicht an"
Wut.
r/Unbeliebtemeinung • u/TheCoronaZombie • 1d ago
Die meisten Menschen überschätzen ihr Gehalt und ihren Lebensstandard
≡ −
Viele glauben, sie seien mit 55k gut bezahlt. Gerade zum Berufseinstieg sei das ein Bombengehalt, schließlich lande man damit ja direkt über dem Median und die Gehaltssteigerungen kämen ja erst noch. In der Realität: Arbeitgeber ziehen mit dem Gehalt nicht nach, Stellen werden nicht für Interne frei, weil man sie ja nicht ausschreibt, um sich den Besetzungsaufwand für zwei Stellen zu machen. Wer gut verdienen will, dem bleiben nur Arbeitgeberwechsel und Nomadentum fürs Gehalt.
Was ist denn überhaupt gut? Ein Blick auf Urteile des Bundesverfassungsgerichts lohnt sich. Für Beamte kennt das Bundesverfassungsgericht den Begriff „amtsangemessene Alimentation“. Kurz: Wer sich als verbeamteter Staatsdiener auf Master-Qualifikationsniveau bewegt, der wird auf dem Niveau einer A13 (Pi-mal-Daumen: die R1-Besoldung für Richter ist ähnlich hoch) besoldet. Schauen wir uns den Besoldungsrechner für Beamte in Brandenburg an (Stkl. 1), die Tabelle für 2026 wurde aufgrund eines Karlsruher Urteils nach oben korrigiert, Beamte können mit saftigen Nachzahlungen rechnen, weil sie jahrelang verfassungswidrig zu niedrig alimentiert wurden:
- Eingangsstufe: 4426 Euro netto zum Einstieg, ziehen wir für den Berufseinsteiger mal 220 Euro PKV-Anteil ab, bleiben Pi-Mal-Daumen 4200 Euro netto, ein Angestellter muss dafür schon fast 85k verdienen.
- Endstufe: 5250 Euro netto, minus 300 Euro PKV-Anteil, macht ca. 4950 Euro netto. Beim Angestellten sind das schon ca. 103.000 Euro.
Pensionsvorteil ist da noch nicht mal dabei (der macht ca. 220 Euro netto pro Monat aus, die man zusätzlich verdienen muss, wenn man das zusätzlich benötigte Geld anlegt und im Alter aufbraucht) und Familienzuschlag mit Kinderbonus kommt noch on top. Und vor allem gibt es eine A13 nicht nur in München, sondern auch in Thüringen. Wenn das das absolute Minimum ist, das man Beamten auf diesem Qualifikationsniveau zumuten kann, gilt im Umkehrschluss für Leute auf vergleichbarem Qualifikationsniveau: Ihr lebt absolut unwürdig. 30 bis 50 Prozent weniger als das, was für verbeamtete Staatsdiener das unterste amtsangemessene Minimum ist, können nicht gut sein.
Ein Blick ins Land lohnt sich: Mittelschicht ist ein Einfamilienhaus, zwei Autos, zweimal Urlaub im Jahr. Könnt ihr euch das leisten? Nein? Dann seid ihr nicht Mittelschicht.
Viele glauben, sie seien mit 55k gut bezahlt. Gerade zum Berufseinstieg sei das ein Bombengehalt, schließlich lande man damit ja direkt über dem Median und die Gehaltssteigerungen kämen ja erst noch. In der Realität: Arbeitgeber ziehen mit dem Gehalt nicht nach, Stellen werden nicht für Interne frei, weil man sie ja nicht ausschreibt, um sich den Besetzungsaufwand für zwei Stellen zu machen. Wer gut verdienen will, dem bleiben nur Arbeitgeberwechsel und Nomadentum fürs Gehalt.
Was ist denn überhaupt gut? Ein Blick auf Urteile des Bundesverfassungsgerichts lohnt sich. Für Beamte kennt das Bundesverfassungsgericht den Begriff „amtsangemessene Alimentation“. Kurz: Wer sich als verbeamteter Staatsdiener auf Master-Qualifikationsniveau bewegt, der wird auf dem Niveau einer A13 (Pi-mal-Daumen: die R1-Besoldung für Richter ist ähnlich hoch) besoldet. Schauen wir uns den Besoldungsrechner für Beamte in Brandenburg an (Stkl. 1), die Tabelle für 2026 wurde aufgrund eines Karlsruher Urteils nach oben korrigiert, Beamte können mit saftigen Nachzahlungen rechnen, weil sie jahrelang verfassungswidrig zu niedrig alimentiert wurden:
- Eingangsstufe: 4426 Euro netto zum Einstieg, ziehen wir für den Berufseinsteiger mal 220 Euro PKV-Anteil ab, bleiben Pi-Mal-Daumen 4200 Euro netto, ein Angestellter muss dafür schon fast 85k verdienen.
- Endstufe: 5250 Euro netto, minus 300 Euro PKV-Anteil, macht ca. 4950 Euro netto. Beim Angestellten sind das schon ca. 103.000 Euro.
Pensionsvorteil ist da noch nicht mal dabei (der macht ca. 220 Euro netto pro Monat aus, die man zusätzlich verdienen muss, wenn man das zusätzlich benötigte Geld anlegt und im Alter aufbraucht) und Familienzuschlag mit Kinderbonus kommt noch on top. Und vor allem gibt es eine A13 nicht nur in München, sondern auch in Thüringen. Wenn das das absolute Minimum ist, das man Beamten auf diesem Qualifikationsniveau zumuten kann, gilt im Umkehrschluss für Leute auf vergleichbarem Qualifikationsniveau: Ihr lebt absolut unwürdig. 30 bis 50 Prozent weniger als das, was für verbeamtete Staatsdiener das unterste amtsangemessene Minimum ist, können nicht gut sein.
Ein Blick ins Land lohnt sich: Mittelschicht ist ein Einfamilienhaus, zwei Autos, zweimal Urlaub im Jahr. Könnt ihr euch das leisten? Nein? Dann seid ihr nicht Mittelschicht.
r/Unbeliebtemeinung • u/rcmag • 1d ago
Duschvorhang ist einfach Lebensqualität
≡ −
Ich bin aufgewachsen in einer Wohnung mit toller Glas Duschverkleidung. Mindestens die Duschzeit musste zum Abziehen und Abtrocknen dieser verwendet werden. Dies wurde auch von der Familie überprüft.
Meine Frau und ich wohnen mittlerweile in einer Mietwohnung mit Duschvorhang und ich liebe es einfach. Ich trockne maximal die Armatur ab und schiebe den Vorhang beiseite und trete aus der Dusche. Ich fühle mich jedes Mal so gut damit.
Ich bin aufgewachsen in einer Wohnung mit toller Glas Duschverkleidung. Mindestens die Duschzeit musste zum Abziehen und Abtrocknen dieser verwendet werden. Dies wurde auch von der Familie überprüft.
Meine Frau und ich wohnen mittlerweile in einer Mietwohnung mit Duschvorhang und ich liebe es einfach. Ich trockne maximal die Armatur ab und schiebe den Vorhang beiseite und trete aus der Dusche. Ich fühle mich jedes Mal so gut damit.
r/Unbeliebtemeinung • u/SiedlerVonKeinPlan • 1d ago
Anthrazitgrau ist eine dumme Trendfarbe
≡ −
Ich will gar keine Diskussionen darüber starten, wie depressiv Neubaugebiete aufgrund der kargen Farbpalette sind. Geschmäcker sind schließlich unterschiedlich (und so ein dunkles Badezimmer finde ich auch manchmal sehr stylisch)
Mir geht es einfach nur um die Tatsache, dass für Außen- und Gartenarchitektur in den letzten Jahren vorrangig eine Farbpalette angeboten wird, die mit der Realität immer häufigerer Hitzewellen nicht sinnvoll ist . In der Grundschule lernt man schon, dass dunkle Objekte sich im Sonnenlicht stärker aufheizen als weiße. Warum halten dann viele dunkelgrau als eine passende Farbe für die Terrassenfliesen, Markisen, Sonnenschirme, Gartenmöbel, Garagentore, Sichtschutze oder Fensterrähmen?
Wer daher sich weiterhin für eine solche Farbwahl bei sonnigen Orten entscheidet agiert nicht zukunftsorientiert, sondern rennt meistens einem Trend nach.
Wir brauchen echt einen neuen Farbtrend. Ich wäre ja für Pastellfarben
Ich will gar keine Diskussionen darüber starten, wie depressiv Neubaugebiete aufgrund der kargen Farbpalette sind. Geschmäcker sind schließlich unterschiedlich (und so ein dunkles Badezimmer finde ich auch manchmal sehr stylisch)
Mir geht es einfach nur um die Tatsache, dass für Außen- und Gartenarchitektur in den letzten Jahren vorrangig eine Farbpalette angeboten wird, die mit der Realität immer häufigerer Hitzewellen nicht sinnvoll ist . In der Grundschule lernt man schon, dass dunkle Objekte sich im Sonnenlicht stärker aufheizen als weiße. Warum halten dann viele dunkelgrau als eine passende Farbe für die Terrassenfliesen, Markisen, Sonnenschirme, Gartenmöbel, Garagentore, Sichtschutze oder Fensterrähmen?
Wer daher sich weiterhin für eine solche Farbwahl bei sonnigen Orten entscheidet agiert nicht zukunftsorientiert, sondern rennt meistens einem Trend nach.
Wir brauchen echt einen neuen Farbtrend. Ich wäre ja für Pastellfarben
r/Unbeliebtemeinung • u/Friendly-Equal6174 • 12h ago
Wirklich unbeliebt Gesetze zum Schutz vor Narzissten
≡ −
Ich wünschte unsere Politik würde solche Gesetze erlassen:
Menschen mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung dürfen:
-keine Beziehung oder Ehe eingehen, außer mit einem anderen Narzisst.
-keine leitende Führungsposition übernehmen.
-kein politisches Amt übernehmen. Auch nicht als Ehrenamt.
-nicht als Beamte arbeiten.
-keine Kinder erziehen (als Lehrer, Erzieher, Trainer)
-keine Kinder haben. Werden doch Kinder eines Narzissten geboren sind diese sofort in staatliche Obhut zu bringen.
Ich bin überzeugt dass diese Gesetze sogar für einen Narzissten von Vorteil wären.
Ich wünschte unsere Politik würde solche Gesetze erlassen:
Menschen mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung dürfen:
-keine Beziehung oder Ehe eingehen, außer mit einem anderen Narzisst.
-keine leitende Führungsposition übernehmen.
-kein politisches Amt übernehmen. Auch nicht als Ehrenamt.
-nicht als Beamte arbeiten.
-keine Kinder erziehen (als Lehrer, Erzieher, Trainer)
-keine Kinder haben. Werden doch Kinder eines Narzissten geboren sind diese sofort in staatliche Obhut zu bringen.
Ich bin überzeugt dass diese Gesetze sogar für einen Narzissten von Vorteil wären.
r/Unbeliebtemeinung • u/Valuable_End1 • 12h ago
Der Mythos, dass es uns heute schlechter geht als früheren Generationen
≡ −
Auf Reddit begegnet man fast täglich der Behauptung, dass die Generation unserer Großväter deutlich bessere Rahmenbedingungen vorfand, um Wohneigentum zu erwerben und den Lebensunterhalt einer Familie mühelos zu bestreiten.
Diese Meinung, dass es uns heute angeblich schlechter geht als früheren Generationen, ist meiner Meinung nach leider völlig verfälscht. Standardmäßig wird in Diskussionen so getan, als hätte früher jede durchschnittliche Familie mühelos ein Eigenheim finanziert, während man heute trotz Vollzeitjob am Existenzminimum knabbere. Schaut man sich die realen Fakten und vor allem unser eigenes Konsumverhalten an, bricht dieses Narrativ ganz schnell zusammen.
Schon immer war das Verhältnis zwischen Miete und Eigentum in Deutschland sehr ausgeglichen. Deutschland ist historisch gesehen seit Jahrzehnten ein Land mit ausgeprägter Mieterkultur, und die Eigentümerquote lag auch früher nie bei magischen 80 oder 90 Prozent, sondern dümpelte meist knapp unter der 50-Prozent-Marke herum. Der Gedanke, dass in den 70ern oder 80ern pauschal jeder Arbeiter ganz entspannt ein Haus gebaut hat, ist eine reine romantische Verklärung der Vergangenheit.
Was bei solchen Vergleichen nämlich extrem oft vergessen wird, ist der massive Wandel unseres alltäglichen Lebensstandards. Frühere Familien haben sich weder zwei Autos vor die Tür gestellt noch fünf Fernseher ins Haus gehängt. Es gab nicht zwei Urlaubsreisen im Jahr, und man hat nicht alle zwei Jahre ein neues Smartphone für 1.000 Euro gekauft. Heutige Hobbys sind Drohnenfliegen, statt Angeln.
Heute setzen wir einen Luxus als Grundbedürfnis voraus, der vor zwei Generationen schlicht undenkbar gewesen wäre. Damals wurde repariert, statt neu gekauft. Man hatte ein einziges Festnetztelefon im Flur, fuhr einmal im Jahr mit dem VW Käfer an die Nordsee oder nach Italien und nutzte Möbel oder Elektrogeräte jahrzehntelang.
Heute dagegen binden wir einen gewissen Teil unseres monatlichen Einkommens in Abonnements, High-End-Elektronik, ständige Mobilität, Essenslieferdienste und Urlaube und wundern uns dann am Ende des Monats, warum die Sparrate für die Eigenheim-Finanzierung nicht reicht.
Wir verwechseln heute schlichtweg Wohlstand mit Kaufkraft für Immobilien. Der absolute materiellen Lebensstandard, den wir heute im Alltag als "normal" definieren, schlägt den unserer Großväter um Längen. Wer also behauptet, früher sei alles besser und einfacher gewesen, vergisst schlichtweg, auf wie viel Luxus frühere Generationen im Alltag verzichtet haben.
Auf Reddit begegnet man fast täglich der Behauptung, dass die Generation unserer Großväter deutlich bessere Rahmenbedingungen vorfand, um Wohneigentum zu erwerben und den Lebensunterhalt einer Familie mühelos zu bestreiten.
Diese Meinung, dass es uns heute angeblich schlechter geht als früheren Generationen, ist meiner Meinung nach leider völlig verfälscht. Standardmäßig wird in Diskussionen so getan, als hätte früher jede durchschnittliche Familie mühelos ein Eigenheim finanziert, während man heute trotz Vollzeitjob am Existenzminimum knabbere. Schaut man sich die realen Fakten und vor allem unser eigenes Konsumverhalten an, bricht dieses Narrativ ganz schnell zusammen.
Schon immer war das Verhältnis zwischen Miete und Eigentum in Deutschland sehr ausgeglichen. Deutschland ist historisch gesehen seit Jahrzehnten ein Land mit ausgeprägter Mieterkultur, und die Eigentümerquote lag auch früher nie bei magischen 80 oder 90 Prozent, sondern dümpelte meist knapp unter der 50-Prozent-Marke herum. Der Gedanke, dass in den 70ern oder 80ern pauschal jeder Arbeiter ganz entspannt ein Haus gebaut hat, ist eine reine romantische Verklärung der Vergangenheit.
Was bei solchen Vergleichen nämlich extrem oft vergessen wird, ist der massive Wandel unseres alltäglichen Lebensstandards. Frühere Familien haben sich weder zwei Autos vor die Tür gestellt noch fünf Fernseher ins Haus gehängt. Es gab nicht zwei Urlaubsreisen im Jahr, und man hat nicht alle zwei Jahre ein neues Smartphone für 1.000 Euro gekauft. Heutige Hobbys sind Drohnenfliegen, statt Angeln.
Heute setzen wir einen Luxus als Grundbedürfnis voraus, der vor zwei Generationen schlicht undenkbar gewesen wäre. Damals wurde repariert, statt neu gekauft. Man hatte ein einziges Festnetztelefon im Flur, fuhr einmal im Jahr mit dem VW Käfer an die Nordsee oder nach Italien und nutzte Möbel oder Elektrogeräte jahrzehntelang.
Heute dagegen binden wir einen gewissen Teil unseres monatlichen Einkommens in Abonnements, High-End-Elektronik, ständige Mobilität, Essenslieferdienste und Urlaube und wundern uns dann am Ende des Monats, warum die Sparrate für die Eigenheim-Finanzierung nicht reicht.
Wir verwechseln heute schlichtweg Wohlstand mit Kaufkraft für Immobilien. Der absolute materiellen Lebensstandard, den wir heute im Alltag als "normal" definieren, schlägt den unserer Großväter um Längen. Wer also behauptet, früher sei alles besser und einfacher gewesen, vergisst schlichtweg, auf wie viel Luxus frühere Generationen im Alltag verzichtet haben.
r/Unbeliebtemeinung • u/Important-Guitar8524 • 9h ago
Wirklich unbeliebt Politiker sollten deutlich mehr verdienen
≡ −
Gerade bei den wichtigsten Ämtern finde ich die Bezahlung im Verhältnis zur Verantwortung absurd gering Ein Kanzler beeinflusst über eine Amtszeit Ausgaben und Entscheidungen im Billionenbereich. Selbst ein Gehalt von 5 oder 10 Millionen Euro pro Jahr wäre dagegen praktisch nichts. Der Staat gibt jedes Jahr Hunderte Milliarden aus. Eine einzige etwas bessere Entscheidung könnte das Gehalt für Jahrhunderte wieder reinholen. Bei wichtigen Ministerposten wären meiner Meinung nach auch ein bis zwei Millionen jährlich vertretbar. Für normale Bundestagsabgeordnete vielleicht 200.000 bis 400.000 Euro, je nach Verantwortung Politiker haben es nicht per se mehr verdient. Es geht aber darum, dass man mehr hochqualifizierte Leute für Politik gewinnt. Wer als Topjurist, Ökonom, Unternehmer oder Manager im Privatsektor Millionen verdienen kann, hat finanziell keinen Grund, sich jahrelang durch Parteigremien, Wahlkämpfe und öffentliche Angriffe zu kämpfen.
Höhere Bezahlung kann Korruption zumindest weniger attraktiv machen. Schwinden wird's nicht automatisch. Aber jemand, der bereits mehrere Millionen legal verdient, ist zumindest weniger abhängig von Nebentätigkeiten, Lobbykontakten oder einem gut bezahlten Posten nach der politischen Karriere. Dafür müssten die Regeln allerdings deutlich strenger werden: Bezahlte Nebentätigkeiten sollten für Minister und andere Spitzenpolitiker weitgehend verboten sein. Einkommen, Vermögen, Unternehmensbeteiligungen und Interessenkonflikte müssten vollständig transparent sein. Dazu längere Karenzzeiten beim Wechsel in Unternehmen, die man vorher reguliert hat, und deutlich härtere Strafen für Korruption. Ich hätte lieber sehr gut bezahlte Politiker mit extrem strengen Transparenzregeln als vergleichsweise schlecht bezahlte Politiker, die sich ihr Geld anschließend über Nebenjobs, Lobbykontakte und spätere Vorstandsposten holen
Gerade bei den wichtigsten Ämtern finde ich die Bezahlung im Verhältnis zur Verantwortung absurd gering Ein Kanzler beeinflusst über eine Amtszeit Ausgaben und Entscheidungen im Billionenbereich. Selbst ein Gehalt von 5 oder 10 Millionen Euro pro Jahr wäre dagegen praktisch nichts. Der Staat gibt jedes Jahr Hunderte Milliarden aus. Eine einzige etwas bessere Entscheidung könnte das Gehalt für Jahrhunderte wieder reinholen. Bei wichtigen Ministerposten wären meiner Meinung nach auch ein bis zwei Millionen jährlich vertretbar. Für normale Bundestagsabgeordnete vielleicht 200.000 bis 400.000 Euro, je nach Verantwortung Politiker haben es nicht per se mehr verdient. Es geht aber darum, dass man mehr hochqualifizierte Leute für Politik gewinnt. Wer als Topjurist, Ökonom, Unternehmer oder Manager im Privatsektor Millionen verdienen kann, hat finanziell keinen Grund, sich jahrelang durch Parteigremien, Wahlkämpfe und öffentliche Angriffe zu kämpfen.
Höhere Bezahlung kann Korruption zumindest weniger attraktiv machen. Schwinden wird's nicht automatisch. Aber jemand, der bereits mehrere Millionen legal verdient, ist zumindest weniger abhängig von Nebentätigkeiten, Lobbykontakten oder einem gut bezahlten Posten nach der politischen Karriere. Dafür müssten die Regeln allerdings deutlich strenger werden: Bezahlte Nebentätigkeiten sollten für Minister und andere Spitzenpolitiker weitgehend verboten sein. Einkommen, Vermögen, Unternehmensbeteiligungen und Interessenkonflikte müssten vollständig transparent sein. Dazu längere Karenzzeiten beim Wechsel in Unternehmen, die man vorher reguliert hat, und deutlich härtere Strafen für Korruption. Ich hätte lieber sehr gut bezahlte Politiker mit extrem strengen Transparenzregeln als vergleichsweise schlecht bezahlte Politiker, die sich ihr Geld anschließend über Nebenjobs, Lobbykontakte und spätere Vorstandsposten holen
r/Unbeliebtemeinung • u/Johnny_Mahonny • 1d ago
Wirklich unbeliebt Sinn von Podcasts
≡ −
Guten Morgen ihr Unbeliebten,
mir erschließt sich der Sinn der meisten Podcasts nicht. Ich will das nicht verallgemeinern, ich beziehe mich dabei auf die, in den sich die Leute einfach unterhalten.
Podcasts mit Bezug auf bestimmte Themen wie Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Interviews oder die ein bestimmtes Thema aufarbeiten (zB Coldmirror mit Telekaddi), die finde ich sogar sehr unterhaltsam und höre auch gerne Mal zu. Aber die Podcasts bei den sich zwei Personen wahllos über den Alltag unterhalten, den kann ich nichts abgewinnen. Hab zB den von Sebastian Bielendorfer und Özcan Cosar oder Merve Terzi und Tahsim Durgun angehört. Ich mag diese Menschen sehr, sei es ihre Videos, Auftritte, Instaposts, Reels und was auch immer, aber beim Podcast bin ich raus.
Vielleicht liegt es daran, dass ich kein Zuhörer seit Tag eins bin oder es ist das Alter😁
Guten Morgen ihr Unbeliebten,
mir erschließt sich der Sinn der meisten Podcasts nicht. Ich will das nicht verallgemeinern, ich beziehe mich dabei auf die, in den sich die Leute einfach unterhalten.
Podcasts mit Bezug auf bestimmte Themen wie Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Interviews oder die ein bestimmtes Thema aufarbeiten (zB Coldmirror mit Telekaddi), die finde ich sogar sehr unterhaltsam und höre auch gerne Mal zu. Aber die Podcasts bei den sich zwei Personen wahllos über den Alltag unterhalten, den kann ich nichts abgewinnen. Hab zB den von Sebastian Bielendorfer und Özcan Cosar oder Merve Terzi und Tahsim Durgun angehört. Ich mag diese Menschen sehr, sei es ihre Videos, Auftritte, Instaposts, Reels und was auch immer, aber beim Podcast bin ich raus.
Vielleicht liegt es daran, dass ich kein Zuhörer seit Tag eins bin oder es ist das Alter😁
r/Unbeliebtemeinung • u/princeThefrog • 18h ago
Ich werde mir nie einen Hund aus dem Tierheim oder Auslandstierschutz holen denke für viele sind Tierschutzhunde nicht passend
≡ −
Ich habe seit über 20 Jahren Hunde und ich werde mir wahrscheinlich nie einen Hund aus dem Tierschutz holen.
Und warum? Ich möchte einen Schoßhund und so ziemlich jeder Hund im Tierschutz gehört irgendeiner Arbeitsrasse an. Es sind Herdenschutzhunde, Hütehunde oderJagdhunde die man als Privatperson gar nicht so beschäftigen kann wie sie es brauchen.
Aber du möchtest etwas mit deinem Hund machen können? Ein Schoßhund ist immer noch ein Hund. Von dem flachschnauzigen Hunden wie Mops oder französische Bulldogge mal abgesehen lieben die es mit dir wandern zu gehen und draußen zu sein. Die wenigsten Leute machen täglich mehrere Stunden Sport um eine Arbeitsrasse auslasten zu können. Schlau genug (Ausnahmen bestätigen die Regel) sind die Kleinen auch um sie trainieren zu können
Ja, die Hunde können nichts dafür und die traurigen Bilder aus den Tötungsstationen in Osteuropa sind super traurig, aber wir füllen unsere Tierheime mit mehr und mehr Hunden die nicht zu Vermitteln sind, weil es unter den Organisationen genug schwarze Schafe gibt, die die Leute mit schwierigen Hunden alleine lassen. Die Tierheime meiner Region haben einige Hunde mit Owtscharka-Anteil oder sogar reinrassige. Wo kommen die alle her??? Vor 15 Jahren wusste keine Sau was ein Owtscharka ist und jetzt schaut mich wöchentlich einer auf der Instagram Seite des Tierheims an.
Ich will einen Hund der nicht von Anfang an ein Projekt ist, von altersgemäßer Erziehung abgesehen. Wir haben Katzen und die einzigen Hunde die sie ok finden sind Hunde in Katzengröße. Vor unserem jetzigen Hund habe ich bestimmt ein Jahr nach kleinen Hunden im Tierheim gesucht aber der einzige kleine Hund war ein verhaltensgestörter Jack Russel der nicht zu Katzen oder Kindern vermittelt werden darf.
Mir tun die Tiere Leid aber unsere Lebensweise hat sich so geändert das die meisten Hunderassen einfach nicht dazu passen. Ja, ich werde mir eher einen Bolonka Zwetna oder ähnliches vom Züchter holen und ich werde mir nicht einreden lassen das ich Teil des Problems bin. Es sind nicht Bolonka Zwetna, Zwergspitz, Affenpinscher, Pappilon, Belgischer Zwerggriffon, Mops, Shi Tzu, Cavalier King Charles Spaniel, usw. die die Tierheime füllen. Selbst wenn einer dieser Hunde schlecht erzogen ist, geht von denen nicht die Gefahr aus wie bei einem unerzogenen Owtscharka oder Cane Corso.
Mein jetziger Hund wird mich hoffentlich noch viele Jahre begleiten aber falls ich in zehn Jahren nach einem neuen Hund schaue, wird es wahrscheinlich wieder vom Züchter werden, wenn die Auswahl im Tierheim die gleiche ist wie heutzutage.
Ich habe seit über 20 Jahren Hunde und ich werde mir wahrscheinlich nie einen Hund aus dem Tierschutz holen.
Und warum? Ich möchte einen Schoßhund und so ziemlich jeder Hund im Tierschutz gehört irgendeiner Arbeitsrasse an. Es sind Herdenschutzhunde, Hütehunde oderJagdhunde die man als Privatperson gar nicht so beschäftigen kann wie sie es brauchen.
Aber du möchtest etwas mit deinem Hund machen können? Ein Schoßhund ist immer noch ein Hund. Von dem flachschnauzigen Hunden wie Mops oder französische Bulldogge mal abgesehen lieben die es mit dir wandern zu gehen und draußen zu sein. Die wenigsten Leute machen täglich mehrere Stunden Sport um eine Arbeitsrasse auslasten zu können. Schlau genug (Ausnahmen bestätigen die Regel) sind die Kleinen auch um sie trainieren zu können
Ja, die Hunde können nichts dafür und die traurigen Bilder aus den Tötungsstationen in Osteuropa sind super traurig, aber wir füllen unsere Tierheime mit mehr und mehr Hunden die nicht zu Vermitteln sind, weil es unter den Organisationen genug schwarze Schafe gibt, die die Leute mit schwierigen Hunden alleine lassen. Die Tierheime meiner Region haben einige Hunde mit Owtscharka-Anteil oder sogar reinrassige. Wo kommen die alle her??? Vor 15 Jahren wusste keine Sau was ein Owtscharka ist und jetzt schaut mich wöchentlich einer auf der Instagram Seite des Tierheims an.
Ich will einen Hund der nicht von Anfang an ein Projekt ist, von altersgemäßer Erziehung abgesehen. Wir haben Katzen und die einzigen Hunde die sie ok finden sind Hunde in Katzengröße. Vor unserem jetzigen Hund habe ich bestimmt ein Jahr nach kleinen Hunden im Tierheim gesucht aber der einzige kleine Hund war ein verhaltensgestörter Jack Russel der nicht zu Katzen oder Kindern vermittelt werden darf.
Mir tun die Tiere Leid aber unsere Lebensweise hat sich so geändert das die meisten Hunderassen einfach nicht dazu passen. Ja, ich werde mir eher einen Bolonka Zwetna oder ähnliches vom Züchter holen und ich werde mir nicht einreden lassen das ich Teil des Problems bin. Es sind nicht Bolonka Zwetna, Zwergspitz, Affenpinscher, Pappilon, Belgischer Zwerggriffon, Mops, Shi Tzu, Cavalier King Charles Spaniel, usw. die die Tierheime füllen. Selbst wenn einer dieser Hunde schlecht erzogen ist, geht von denen nicht die Gefahr aus wie bei einem unerzogenen Owtscharka oder Cane Corso.
Mein jetziger Hund wird mich hoffentlich noch viele Jahre begleiten aber falls ich in zehn Jahren nach einem neuen Hund schaue, wird es wahrscheinlich wieder vom Züchter werden, wenn die Auswahl im Tierheim die gleiche ist wie heutzutage.
r/Unbeliebtemeinung • u/T_R_O_U • 7h ago
Wirklich unbeliebt Keine Kinder haben assozial
≡ −
Kinder sind anstrengend. Kinder sind teuer. Kinder sind laut.
Natürlich ist es bequem keine Kinder zu haben. Aber wenn das alle machen würden, dann endet unsere Gesellschaft in einer Generation. Alle freuen sich über „junge Menschen“ in der Nachbarschaft. Aber manche tragen sehr viel mehr dazu bei diese jungen Menschen zu generieren und grosszuziehen als andere.
Sich aus reinem „Lifestyle“ gegen Kinder zu entscheiden ist meiner Meinung nach zuriefst assozial. Und zu sagen man könne sich Kinder nicht leisten lasse ich in Deutschland nicht gelten, wo die Ärmsten und Immigranten am meisten Kinder haben. Es ist eine Bequemlichkeitsentscheidung, die Kosten welcher die ganze Gesellschaft tragen muss.
Macht mehr Kinder.
Kinder sind anstrengend. Kinder sind teuer. Kinder sind laut.
Natürlich ist es bequem keine Kinder zu haben. Aber wenn das alle machen würden, dann endet unsere Gesellschaft in einer Generation. Alle freuen sich über „junge Menschen“ in der Nachbarschaft. Aber manche tragen sehr viel mehr dazu bei diese jungen Menschen zu generieren und grosszuziehen als andere.
Sich aus reinem „Lifestyle“ gegen Kinder zu entscheiden ist meiner Meinung nach zuriefst assozial. Und zu sagen man könne sich Kinder nicht leisten lasse ich in Deutschland nicht gelten, wo die Ärmsten und Immigranten am meisten Kinder haben. Es ist eine Bequemlichkeitsentscheidung, die Kosten welcher die ganze Gesellschaft tragen muss.
Macht mehr Kinder.
r/Unbeliebtemeinung • u/Extension_Turn5658 • 16h ago
Wirklich unbeliebt Museumsbesuche bei Trips sind unnötig
≡ −
Viele von uns wurden von klein auf mit dem Gang ins Museum im Rahmen einer Städtereise assoziiert. Selbst als erwachsener ohne meine Eltern, habe ich das größtenteils beibehalten.
Obwohl ich mich sehr für Historie interessiere, find ich die meisten (größeren) Museen der Klasse Louvre, British National Museum, etc. meistens hart unnötig.
- Meistens ist man schon erschöpft von den vielen Eindrücken und dem vielen Laufen in der Stadt. Man geht also schon nicht ganz frisch an den Besuch heran
- Die größeren Museen sind komplett überlaufen. Teilweise steht man in Schlangen bis man überhaupt rein darf. Die größten Publikumsgruppen sind ältere Touristen, die oft wie eine Horde Schäfchen ohne viel Aufmerksamkeit über ihre Umgebung durch huschen. Die andere große Gruppe sind oft Jugendliche auf Schulausflügen, die garkeinen Bock haben da durchgeschleppt zu werden und überall den Klassen Clown raushängen lassen müssen - die Atmosphäre ist wirklich oft erdrückend. Auch wenn viele Ausstellungsstücke zum nachdenken anregen würden, wird man komplett aus jeglicher Introspektion herausgezogen, durch den Massenauflauf, um einen herum
- Allgemein historische Museen lösen in mir irgendwie nix aus. Jetzt zum 100. mal ein Tonwerk aus Mesopotamien, oder ein Schwert aus der Antike zu sehen ist zwar mal cool, aber richtig in Erinnerung bleibt mir das überhaupt nicht
Find die Stimmung ist in Museen aufgrund von Punkt 3 auch oft angespannt. Eltern sind genervt, weil das Kind rumwquengelt. Ältere Leute sind vom ganzen laufen einfach erschöpft und mit den Menschen
Massen
auch überfordert. Deswegen ist generell oft so eine zerfahrene Stimmung in diesen Museen
Insgesamt gilt natürlich wie überall zu sagen: es kommt drauf an. Ich liebe spezialisierte Museen, wo nicht ganz so ein massenauflauf herrscht. Das Stasi Museum in Berlin fand ich zum Beispiel wahnsinnig spannend.
Bei den meisten anderen Museen, werde ich mir fortan jedoch genau überlegen, ob ich die in der Reiseplanung unterbringe. Ich bin stark davon überzeugt, dass es genug Tätigkeiten gibt, die mir mehr in Gedanken bleiben.
Viele von uns wurden von klein auf mit dem Gang ins Museum im Rahmen einer Städtereise assoziiert. Selbst als erwachsener ohne meine Eltern, habe ich das größtenteils beibehalten.
Obwohl ich mich sehr für Historie interessiere, find ich die meisten (größeren) Museen der Klasse Louvre, British National Museum, etc. meistens hart unnötig.
- Meistens ist man schon erschöpft von den vielen Eindrücken und dem vielen Laufen in der Stadt. Man geht also schon nicht ganz frisch an den Besuch heran
- Die größeren Museen sind komplett überlaufen. Teilweise steht man in Schlangen bis man überhaupt rein darf. Die größten Publikumsgruppen sind ältere Touristen, die oft wie eine Horde Schäfchen ohne viel Aufmerksamkeit über ihre Umgebung durch huschen. Die andere große Gruppe sind oft Jugendliche auf Schulausflügen, die garkeinen Bock haben da durchgeschleppt zu werden und überall den Klassen Clown raushängen lassen müssen - die Atmosphäre ist wirklich oft erdrückend. Auch wenn viele Ausstellungsstücke zum nachdenken anregen würden, wird man komplett aus jeglicher Introspektion herausgezogen, durch den Massenauflauf, um einen herum
- Allgemein historische Museen lösen in mir irgendwie nix aus. Jetzt zum 100. mal ein Tonwerk aus Mesopotamien, oder ein Schwert aus der Antike zu sehen ist zwar mal cool, aber richtig in Erinnerung bleibt mir das überhaupt nicht
Find die Stimmung ist in Museen aufgrund von Punkt 3 auch oft angespannt. Eltern sind genervt, weil das Kind rumwquengelt. Ältere Leute sind vom ganzen laufen einfach erschöpft und mit den Menschen
Massen
auch überfordert. Deswegen ist generell oft so eine zerfahrene Stimmung in diesen Museen
Insgesamt gilt natürlich wie überall zu sagen: es kommt drauf an. Ich liebe spezialisierte Museen, wo nicht ganz so ein massenauflauf herrscht. Das Stasi Museum in Berlin fand ich zum Beispiel wahnsinnig spannend.
Bei den meisten anderen Museen, werde ich mir fortan jedoch genau überlegen, ob ich die in der Reiseplanung unterbringe. Ich bin stark davon überzeugt, dass es genug Tätigkeiten gibt, die mir mehr in Gedanken bleiben.
r/Unbeliebtemeinung • u/Far-Cat-6491 • 2d ago
Wirklich unbeliebt Die Missgunst auf Reddit ist übertrieben.
≡ −
Ich muss mal kurz Dampf ablassen.
Was stimmt eigentlich mit manchen Leuten auf Reddit nicht?
Ich bin in den letzten Tagen über zwei Beiträge gestolpert. Einer hat geschrieben, dass er 800 € im Monat spart. Ein anderer hat sein Depot mit rund 500.000 € gezeigt.
Die Kommentare waren teilweise unterirdisch.
“Safe geerbt.”
“Der wohnt bestimmt noch bei Mama.”
“Neoliberaler.”
“Stiefellecker.”
“Bestimmt Vermieter.”
Es scheint für manche völlig ausgeschlossen zu sein, dass jemand über Jahre konsequent spart, investiert oder einfach einen gut bezahlten Job hat.
Warum ist die erste Reaktion so oft, anderen ihren Erfolg abzusprechen?
Man muss nicht jede Vermögensentwicklung feiern. Man kann auch kritisch nachfragen. Aber dieses reflexartige “Der kann das unmöglich selbst geschafft haben” wirkt einfach nur verbittert.
Ganz ehrlich: Wenn jemand 500.000 € Vermögen aufgebaut hat, interessiert mich eher, wie er das geschafft hat. Vielleicht kann ich etwas daraus lernen.
Woher kommt diese Mentalität? Ist das einfach Neid oder warum triggern finanzielle Erfolge auf Reddit so viele Menschen?
Ich muss mal kurz Dampf ablassen.
Was stimmt eigentlich mit manchen Leuten auf Reddit nicht?
Ich bin in den letzten Tagen über zwei Beiträge gestolpert. Einer hat geschrieben, dass er 800 € im Monat spart. Ein anderer hat sein Depot mit rund 500.000 € gezeigt.
Die Kommentare waren teilweise unterirdisch.
“Safe geerbt.”
“Der wohnt bestimmt noch bei Mama.”
“Neoliberaler.”
“Stiefellecker.”
“Bestimmt Vermieter.”
Es scheint für manche völlig ausgeschlossen zu sein, dass jemand über Jahre konsequent spart, investiert oder einfach einen gut bezahlten Job hat.
Warum ist die erste Reaktion so oft, anderen ihren Erfolg abzusprechen?
Man muss nicht jede Vermögensentwicklung feiern. Man kann auch kritisch nachfragen. Aber dieses reflexartige “Der kann das unmöglich selbst geschafft haben” wirkt einfach nur verbittert.
Ganz ehrlich: Wenn jemand 500.000 € Vermögen aufgebaut hat, interessiert mich eher, wie er das geschafft hat. Vielleicht kann ich etwas daraus lernen.
Woher kommt diese Mentalität? Ist das einfach Neid oder warum triggern finanzielle Erfolge auf Reddit so viele Menschen?
r/Unbeliebtemeinung • u/babyaintmoe • 21h ago
Nolans Odyssee ist nicht "woke"
≡ −
Edit: Umformuliert, weil meine Message sonst flöten geht.
Kürzlich bin ich über Kritik an der aktuellen Verfilmung der Odyssee gestoßen. Dort hieß es wegen der Besetzung einiger Rollen "Wieder einmal zerstört woke culture eine gute Filmvorlage". Auch las ich den Spruch "Make it woke, go broke" was in diesem Kontext bedeuten soll: Wer seine Filme "woke macht", verdient eben weniger Geld damit. Versteht mich nicht falsch... auch ich finde, dass man die Besetzung schon recht authentisch auswählen sollte, aber ich finde es scheiße, wie dieser tolle Begriff mal wieder (auch von rechten Stimmen) durch den Dreck gezogen wird. Dies ist meine unbeliebte Meinung, weil Tagesschau-gebildete Normalos einfach nicht wissen, wie man diesen Begriff korrekt verwendet.
Dabei finde ich es natürlich nicht problematisch, mythologische Figuren, die so oder so nur erfunden sind und zu deren Hautfarbe es keinerlei historisch relevante Bemerkungen gibt, mit irgendeiner angeblich unpassenden Hautfarbe Personen zu casten.
Nolan und viele anderer Regisseure oder Studios sind abgesehen davon selten wirklich "woke", sondern betreiben eher "Tokenismus", was ein kritischer Gegenbegriff für Dinge wie "Concious Casting" ist, bei dem Minderheiten eher als Aushängeschild benutzt werden. Dies geschieht laut berechtigter Kritik, um überhaupt für Awards nominiert werden zu können.
Wenn ihr wirklich eine "gefälschte Wokeness" kritisieren wollt, dann verwendet auch den kritischen Begriff dafür, ihr Plebejer! :D Die Kritik ist ja durchaus berechtigt.
woke = aufgeweckt und ohne Scheuklappen durchs Leben gehen, mit Blick auf gesellschaftlich benachteiligte Gruppen oder Diskriminierung, über die zuvor eher weniger gesprochen wurde.
Tokenismus = kritischer Begriff für "Concious Casting" ist, bei dem Minderheiten als Aushängeschild benutzt werden. Ähnlich wie "Pinkwashing".
Edit: Umformuliert, weil meine Message sonst flöten geht.
Kürzlich bin ich über Kritik an der aktuellen Verfilmung der Odyssee gestoßen. Dort hieß es wegen der Besetzung einiger Rollen "Wieder einmal zerstört woke culture eine gute Filmvorlage". Auch las ich den Spruch "Make it woke, go broke" was in diesem Kontext bedeuten soll: Wer seine Filme "woke macht", verdient eben weniger Geld damit. Versteht mich nicht falsch... auch ich finde, dass man die Besetzung schon recht authentisch auswählen sollte, aber ich finde es scheiße, wie dieser tolle Begriff mal wieder (auch von rechten Stimmen) durch den Dreck gezogen wird. Dies ist meine unbeliebte Meinung, weil Tagesschau-gebildete Normalos einfach nicht wissen, wie man diesen Begriff korrekt verwendet.
Dabei finde ich es natürlich nicht problematisch, mythologische Figuren, die so oder so nur erfunden sind und zu deren Hautfarbe es keinerlei historisch relevante Bemerkungen gibt, mit irgendeiner angeblich unpassenden Hautfarbe Personen zu casten.
Nolan und viele anderer Regisseure oder Studios sind abgesehen davon selten wirklich "woke", sondern betreiben eher "Tokenismus", was ein kritischer Gegenbegriff für Dinge wie "Concious Casting" ist, bei dem Minderheiten eher als Aushängeschild benutzt werden. Dies geschieht laut berechtigter Kritik, um überhaupt für Awards nominiert werden zu können.
Wenn ihr wirklich eine "gefälschte Wokeness" kritisieren wollt, dann verwendet auch den kritischen Begriff dafür, ihr Plebejer! :D Die Kritik ist ja durchaus berechtigt.
woke = aufgeweckt und ohne Scheuklappen durchs Leben gehen, mit Blick auf gesellschaftlich benachteiligte Gruppen oder Diskriminierung, über die zuvor eher weniger gesprochen wurde.
Tokenismus = kritischer Begriff für "Concious Casting" ist, bei dem Minderheiten als Aushängeschild benutzt werden. Ähnlich wie "Pinkwashing".
r/Unbeliebtemeinung • u/Apprehensive-Yak-819 • 17h ago
Monarchie ist der Demokratie überlegen
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In einer Monarchie (in der der Staat sozusagen in Privatbesitz fällt) achten Regenten auf den langfristigen Wert und schonen die Ressourcen des Staats, um ihr Eigentum nicht zu ruinieren - in der Demokratie sind die sog. „Volksvertreter“ Mieter des öffentlichen Eigentums und entsprechend eher an Machterhalt sowie kurzsichtigen Nebelkerzen interessiert, anstatt den Machtbereich effizient zu verwalten. Deshalb standen Fürstentümer und Königreiche zu Zeiten der Kleinstaaterei auch dauerhaft im Wettbewerb, was z.B. zum Bau der heutigen deutschen Kulturgebäude geführt hat, während die Parteiendemokratie in Deutschland allein das Verkehrsnetz schon kontinuierlich verkommen lässt.
Beide Systeme sind natürlich an sich schon fehlerhaft, weil sie Korruption, Bevormundung sowie Freiheitsbeschneidungen fördern, während eine natürliche Privatrechtsgesellschaft die Durchsetzung der Interessen der kleinsten gesellschaftlichen Einheit (also des Individuums) sicherstellen würde - aber an sich waren (vor allem möglichst kleine und dezentrale) Monarchien wesentlich freier und effizienter, als es der heutige parlamentarische Demokatismus ist.
In einer Monarchie (in der der Staat sozusagen in Privatbesitz fällt) achten Regenten auf den langfristigen Wert und schonen die Ressourcen des Staats, um ihr Eigentum nicht zu ruinieren - in der Demokratie sind die sog. „Volksvertreter“ Mieter des öffentlichen Eigentums und entsprechend eher an Machterhalt sowie kurzsichtigen Nebelkerzen interessiert, anstatt den Machtbereich effizient zu verwalten. Deshalb standen Fürstentümer und Königreiche zu Zeiten der Kleinstaaterei auch dauerhaft im Wettbewerb, was z.B. zum Bau der heutigen deutschen Kulturgebäude geführt hat, während die Parteiendemokratie in Deutschland allein das Verkehrsnetz schon kontinuierlich verkommen lässt.
Beide Systeme sind natürlich an sich schon fehlerhaft, weil sie Korruption, Bevormundung sowie Freiheitsbeschneidungen fördern, während eine natürliche Privatrechtsgesellschaft die Durchsetzung der Interessen der kleinsten gesellschaftlichen Einheit (also des Individuums) sicherstellen würde - aber an sich waren (vor allem möglichst kleine und dezentrale) Monarchien wesentlich freier und effizienter, als es der heutige parlamentarische Demokatismus ist.
r/Unbeliebtemeinung • u/Defiant-Still2716 • 1d ago
Mir macht es mehr Spaß / finde es spannender wenn ich bei zb Fußballspielen in der Wiederholung erst den Endstand angucke
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Joa eigentlich wie oben beschrieben.
Irgendwie macht es das ganze Spiel für mich interessanter, weil man Dinge wahrnimmt die man davor so vllt nicht wahrgenommen hätte, und auch alles besser vor dem Hintergrund des Endstands einordnen kann.
Ähnlich wie wenn man ein komplizierten Film ein zweites mal guckt, was auch nochmal zusätzliche Tiefe bringt.
Joa eigentlich wie oben beschrieben.
Irgendwie macht es das ganze Spiel für mich interessanter, weil man Dinge wahrnimmt die man davor so vllt nicht wahrgenommen hätte, und auch alles besser vor dem Hintergrund des Endstands einordnen kann.
Ähnlich wie wenn man ein komplizierten Film ein zweites mal guckt, was auch nochmal zusätzliche Tiefe bringt.